11.12.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter
Multicore-CPUs, engbepackte Bladeboards oder Serverschränke stellen außerdem genügend und bezahlbare Rechenleistung bereit. Um Sie zu nutzen, bedarf es keiner aufwändigen Zeitscheibenmodelle mehr. Damit aber entfallen manche der originären Vorzüge von PCs. Hinzu kommt die Weiterentwicklung in der Netzwerkanbindung. Die frühen PC-Netze beruhten auf einer 10 MBit-Anbindung, heute werden nahezu alle Endgeräte in Unternehmen mit 1 bis 10 GBit an zentrale Server angebunden.
Die Verknüpfung der schier unendlichen Rechenleistung in den Rechenzentren, die schnellen Netze und ausgefeilten Protokolle ändern somit die Möglichkeiten der Benutzeranbindung und eröffnen neue Anwendungsfelder für Thin Clients.
Im Gegensatz zu den früheren Szenarien sind Applikationen mit einer ansprechenden Benutzerinteraktion auch durch serverbasierte IT-Modelle mit Thin Clients möglich. Thin Clients eigene Vorzüge hinsichtlich erhöhter Ausfallsicherheit, geringem Energieverbrauch und die einfache zentrale Verwaltung tragen zusätzlich zu einer Kostenreduktion im Unternehmen bei.
Applikationen mit einer ansprechenden Benutzerschnittstelle sind heute nicht mehr auf PCs beschränkt. Ausgefeilte Programmiermodelle erlauben eine reichhaltige Mensch-Maschine-Interaktion auch für schlanke Clients. Die Grundlagen dazu stellen die zentralen Dienste in den Rechenzentren dar.
Mit der zentralen Bereitstellung von Rechenleistung, Daten und Anwendungen und einer dezentralen Nutzung auf schlanken Endgeräten entsteht eine Symbiose mit den Vorzügen beider Welten.
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