02.12.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrich Roderer
Der zweite wesentliche Aspekt, der für die Thin Clients spricht, liegt in der Sicherheit.
Da die gesamte Verarbeitung der Applikationen auf den zentralen Serversystemen und nicht dem Benutzerdesktop durchgeführt wird und auf dem Benutzergerät auch keine Daten oder Konfigurationseinstellungen liegen, sind die dünnen Rechenknechte weitaus sicherer. Angriffe sind per se nicht möglich, auch keine Datenverluste oder kein Datendiebstahl, weil ja keine Daten lokal vorliegen.
Wie sehr sich die Nutzung von Thin Clients vs. Fat Clients, den PCs, unterscheidet, zeigt auch der Blick auf die Verwaltungsfunktionen und –software für die vollausgestatteten Fat Clients, den PCs: All die Tools und Hilfen zur Hard- und Softwareinventarisierung, der Softwareverteilung, des Patch Management, der Sicherung von Daten auf den Clients, der Client-basierten Sicherheit, wie etwa Anti-Virus, Anti-Spam, Desktopfirewalls entfallen nahezu vollständig bei der Verwendung von Thin Clients oder werden zumindest durch weitaus einfachere Funktionen ersetzt. Gleiches gilt für den Datenschutz und den Anforderungen nach Compliance.
Thin Clients sind gegenüber ihren vollausgestatten PCs schlanker. Sie passen sich den Anforderungen an eine flexiblere IT weitaus schneller an und bieten deutliche Vorteile in der reduzierten Verwaltung. Mögliche Einschränkungen im Bereich der Multimediafähigkeit werden durch verbesserte Protokolle zusehends entkräftet.
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