Geordnetete virtuelle Infrastrukturen bringen entscheidenden Wettbewerbsvorteil
Von der Servervirtualisierung hin zum Cloud Computing
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Den Durchbruch hat Virtualisierung schon im Jahr 2007 geschafft und Hersteller wir VMware, Parallels oder Citrix Systems haben erheblich dazu beigetragen. Vom Chip- bis zum Software-Hersteller, jeder in der IT fühlte den virtuellen Ruck, als die Technik sich zum Mainstream entwickelte. Am Horizont ist mit Cloud Computing allerdings längst ein neuer Stern aufgegangen – eine aktuelle Trendbeobchtung von SearchDataCenter.
Auf alle Fälle gibt es wenig Zweifel daran, dass die Virtualisierung auch dieses Jahr zu weit reichenden Änderungen in IT-Organisationen und Rechenzentren führen wird. Aber auch ein weiterer Trend zeichnet sich am Horizont ab: die Verlagerung von Ressourcen in die Wolke - kurz Cloud Computing. Doch und vor allem auch hier sollten die folgenden Tipps nicht außer acht gelassen werden:
1. Zunehmende Sicherheitsrisiken in virtualisierten Infrastrukturen
Trotz vieler Meldungen über Datendiebstahl,
„Dies liegt daran“, so Vizepräsident Neil MacDonald von Gartner, „dass im Fall von Virtualisierung etwa zehn Anwendungen auf einen Server zusammengefasst sind und damit ein sehr attraktives Ziel für einen Angreifer bieten. Wenn ich jetzt nur eine dünne Schicht angreife und anschieße, erreiche ich gleich alle 10 virtuellen Maschinen. Also wird der Angriff auf diese Schicht gerichtet.“
Solch ein Angriff trat in den Anfängen der Virtualisierung noch nicht auf. Doch mit steigenden Installationen und fehlender Beachtung des Themas durch Unternehmen, steigt die Gefahr. Der Rat, dem man Unternehmen geben kann, ist offensichtlich: Seien Sie proaktiv und verschärfen Sie den Schutz Ihrer virtuellen Maschinen, da Angriffe unvermeidlich sind.
MacDonald merkt an, dass das Management von Sicherheitslösungen in einer virtuellen Umgebung vergleichbar mit dem Managen eines weiteren Betriebssystems ist. Deshalb sollten Admins darauf achten, den Hypervisor immer zeitgerecht zu patchen, richtig zu konfigurieren und aktuell zu halten.
2. Leichtes Geld ist nicht mehr so leicht zu machen
Konnte noch im Jahr 2007 jeder Hersteller, der „virtuell“ vor seinen Namen oder im Namen seines Produkts trug, Rechnungen in fast jeder Höhe schreiben, hat sich dieser Zustand bis heute längs geändert. Mit wachsendem Druck im Markt und den steigenden Angeboten von Virtualisierungsprodukten zücken Unternehmen immer stärker den spitzen Bleistift und sehen genauer hin - die aktuelle Wirtschaftskrise tut ihr übriges. Projekte müssen fundierter und Einsparpotenziale stärker herausgearbeitet werden, um die Umsetzung und Einführung in den Unternehmen zu erreichen.
3. Der Mehrwert wird wichtiger
All das, was die Hersteller von Virtualisierung über den Hypervisor hinaus anbieten, wird auch in Zukunft ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein.
Anfang 2007 war das Mantra „Management ist der Schlüssel“. Inzwischen haben Anbieter und Software-Hersteller längst passende Lösungen entwickelt. Managementoptionen sind am Markt präsent und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
4. Konsolidierungswelle bei Herstellern geht weiter
EMC hat VMware eine etwas längere Leine gegeben, aber andere Anbieter, die sich auf dem virtuellen Spielplatz getummelt haben, wurden einfach geschluckt. HP hat Opsware übernommen; Citrix hat
5. Storage und Server konvergieren in die Cloud
Berücksichtigt man die Ankündigungen der letzten Wochen - auch hier sei wieder auf das Unified Computing System von Cisco hingewiesen, so wird die Zielrichtung deutlich. Virtualisierung verschmilzt immer mehr mit Netzwerken und Storage. VMwares jüngste Ankündigung, mit
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