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Grob skizziert sind genau das die Vorzüge, welche die Virtualisierung zu einem wichtigen Instrument bei der Analyse von gefährlichem Code oder der Abwehr von Sicherheitsrisiken werden ließen. Voraussetzung hierfür ist die fehlerfreie Arbeit des sogenannten Hypervisors, jener Software-Schicht, die ein Host- vom Gastsystem trennt und nur indirekten und kontrollierten Zugriff erlaubt und somit die vollständige Isolation zwischen Gast und Host ermöglicht.
Und so findet sich heute in vielen Geräten mit schützenswerten Inhalten ein Hypervisor: in BluRay- oder HD-DVD-Playern ebenso wie in modernen Spielkonsolen wie beispielsweise der Xbox 360 und der PlayStation 3. Aber auch manche Appliances, Stand-alone-Systeme mit vorinstallierter Software wie beispielsweise intelligente Router und Firewalls sowie einige Content-Management-Systeme basieren auf virtuellen Maschinen. Hierdurch werden diese Anwendungen unabhängig von der eingesetzten Hardware, und der Inhalt kann verborgen werden.
Unternehmen wiederum vertrauen auf Virtualisierung, um kostengünstig ihre IT-Sicherheitskonzepte durchzusetzen, beispielsweise für das Auslegen von Honey Pots oder Honey Nets, die eingesetzt werden, um E-Mail-Spamfilter aktuell zu halten oder um gefährliche Trends im Internet zu beobachten und möglichst schnell reagieren zu können, um so rechtzeitig die eigene Infrastruktur zu schützen. IT-Sicherheitsexperten und Hersteller von Anti-Viren-Produkten benutzen bereits seit Jahren Virtualisierungstechniken, um das Verhalten von Viren, Trojanern und anderem Schadcode zu beobachten und zu analysieren.
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