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Mainframes und Unix-Server mit ihren RISC-CPUs bieten schon seit den 60er Jahren Möglichkeiten der Partitionierung von Hardware-Ressourcen. Zunächst handelte es sich dabei um relativ starre elektronische Schaltungen. Schnell kamen dann aber die Methoden der logischen Partitionierung mithilfe einer Abstraktionsschicht ins Spiel.
Unix-System-Virtualisierung war von Anfang an leicht umzusetzen, bot Sicherheit und Performance, weil sie prozessorseitig unterstützt wurde. Virtuelle Maschinen für x86-Rechner gibt es erst seit knapp sieben Jahren. Von CPU-seitiger Unterstützung war hier bislang noch keine Spur zu sehen. Die ersten Host-basierten Produkte wie VMwares Workstation oder Virtual PC von Microsoft adressierten damals vor allem Software-Entwickler.
In den meisten Rechenzentren wuchs in den letzten Jahren die Serverzahl ständig an, wogegen die Auslastung der einzelnen Systeme eher sank. Viele Gründe sprechen daher für eine Virtualisierung der IT-Infrastruktur:
Explodierende Serverleistung führt zu unterforderten Servern mit wenigen Prozent Auslastung, erst recht durch moderne Dual-Core- und Quad-Core-CPUs.
Inkompatible Anwendungen oder Supportrichtlinien der Software-Hersteller verlangen die Isolation von Anwendungen auf jeweils eigenen Systemen. Das führt zu noch mehr unausgelasteter Hardware.?
usätzlich führt die Vielzahl von Systemen zu Platz- und Energieproblemen im Serverraum, also zu einer weiteren Ressourcenvergeudung.?D
Verwaltung und Überwachung der wachsenden Infrastruktur aus unterschiedlichen physischen Systemen wird immer komplizierter, arbeitsintensiver und fehleranfälliger.?Lös
ngen zur Ausfallsicherheit sind in der ausufernden Umgebung immer schwerer zu implementieren. Im Fehlerfall verursachen Stillstandszeiten weitere hohe Kosten.?
Eine etablierte Lösung auf dem Weg hin zur effizienten Ausnutzung aller Ressourcen in der mittelständischen IT ist Virtualisierung. Virtuelle Infrastrukturen konsolidieren heterogene Systeme auf einheitliche Hardware und zentralisieren die Verwaltung und Überwachung.
In Folge einer zweiten Produkt-Evolutionsstufe sind heute performantere, sogenannte Hypervisor-basierte Serverlösungen auf dem Markt erhältlich. Anwendungsgebiete sind IT-Departments großer Unternehmen und Internet Service Provider. Bekannte Produkte für die Servervirtualisierung sind ESX Server von VMware, das Open-Source-Projekt Xen, Virtuozzo von SWsoft sowie Virtual Server von Microsoft.
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