06.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter
Servervirtualisierung und Desktopvirtualisierung sind kritische Technologien, um die Stromkosten zu senken, die zu einem immer gewichtigeren Faktor in der Bilanz werden. Durch eine optimale Ausnutzung von Servern und energiesparenden Endgeräten lassen sich die Kosten für Klimatisierung und der Stromverbrauch minimieren. Zudem verringert die zentrale Administration die Kosten für das IT-Personal.
Neben der Servervirtualisierung ist auch die Speichervirtualisierung eine wesentliche Komponente des neuen flexiblen und kosteneffizienten Rechenzentrums. Sie ermöglicht es, unabhängig von der physikalischen Speicherung zu werden. Die noch neue Dateivirtualisierung ist die logische Ergänzung der Servervirtualisierung, da sie das Speichern von Dateien unabhängig von einem Server im SAN ermöglicht.
Nichts ist so essentiell in virtualisierten Umgebungen wie ein perfektes Management. Das beginnt bei Test und Entwicklung, reicht von der Verwaltung Hunderter von virtuellen Maschinen und Servern bis hin zu Ausfallsicherheit, Backup und Performance. Virtuelle dichtgepackte Infrastrukturen lassen sich ohne entsprechende Management- und Automatisierungstools nicht mehr effizient verwalten. Deshalb sollte immer das Angebot an Managementtools mit in die Entscheidung für eine Plattform einfließen.
Besonders kritisch ist der Faktor des Lizenzmanagements. Firmen müssen dafür sorgen, dass alle Anwendungen entsprechend lizenziert sind. Dies ist gerade in virtuellen Umgebungen, in denen schnell eine virtuelle Maschine geklont ist, nicht leicht. Zudem sind die unterschiedlichen Lizenzmodelle derzeit nicht besonders transparent. Auch hierfür gibt es entsprechende Managementwerkzeuge.
Der große Vorteil von virtuellen Infrastrukturen sind neue, hocheffiziente und dabei sehr kostengünstige Technologien für Disaster Recovery und Hochverfügbarkeit. Der Aufwand für redundante kostenintensive Sicherungs-Infrastrukturen reduziert sich immens, und die benötigte Zeit für Wiederherstellung und Verfügbarkeit ist deutlich niedriger als bei traditionalen Lösungen. Auch hier sollte bei einer Entscheidung für eine Plattform das Angebot der Lösungen mit in Erwägung gezogen werden.
Und nicht zuletzt sollten Firmen darauf achten, welche Supportleistungen sie erhalten und wie gut das Angebot an Consulting-Diensten für eine Plattform ist.
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