Aspekte der Desktop-Virtualisierung

Desktop-Virtualisierung und Terminal Services: Entweder-Oder oder doch lieber beides?

17.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter

Universal Desktops sprechen viele Sprachen

Ob Terminal Services, virtuelle Desktops oder beides: Wie hoch das Optimierungspotential letztendlich ausfällt, hängt maßgeblich von der Wahl des Endgerätes ab. Bewährt hat sich hier vor allem der Thin Client, denn im Gegensatz zum PC arbeitet er zu sehr niedrigen Betriebskosten. Außerdem gewährt er im Idealfall auch den Zugriff auf verschiedene Systemwelten und Digital Services (Windows, Linux, Legacy-Hosts, Web, Multimedia, etc.) – und das unabhängig vom internen Betriebssystem.

So bindet beispielsweise der deutsche Marktführer IGEL Technology neben den SBC-typischen Protokollen RDP, ICA und X11 bzw. NoMachine auch einen VDM2- bzw. Leostream VDI-Client in die Firmware seiner Universal Desktop-Modelle ein. Im Rahmen dieses universellen Thin Client-Ansatzes integriert IGEL zudem SAP GUIs, Mediaplayer, Web-Browser oder Terminalserveremulationen für den direkten Hostzugriff in die Geräte.

Diese unter dem Begriff Digital Services zusammengefassten Zugriffsarten stehen dank einer speziellen Software zur Digital Service Virtualisation auch innerhalb der virtuellen Desktops zur Verfügung. Dasselbe gilt für Peripheriegeräte, die per USB direkt an den Universal Desktop angeschlossen sind, sowie für ergänzende Sicherheitstechnologien. Zu letzteren zählen unter anderem ein VPN-Client oder integrierte Smartcard-Lösungen für Zwei-Faktor-Authentifizierung und Single Sign-on.

Effizienzsteigerung: VoIP, Multidisplay und Drucken

Ein besonders hohes Konsolidierungspotential eröffnet die Möglichkeit zur IP-Telefonie via Thin Client und Headset (Softphone). Die serienmäßige Dualview-Fähigkeit der IGEL-Standardmodelle gestattet ferner den Anschluss zweier Monitore. Zur Vereinfachung des Druckens in virtuellen Desktopumgebungen unterstützten die Modelle ThinPrint. Darüber hinaus lässt sich jeder Thin Client auch als Printserver einsetzen. Mit seinem Modellspektrum an unterschiedlichen Bauformen überträgt IGEL ferner die Thin Client-Vorzüge wie einheitliche Administration auch auf spezialisierte Arbeitsplätze, wie zum Beispiel Quadscreen-Szenarien.

Ergänzendes zum Thema

Übersicht 2: Typische Anwendungsfälle von SBC und Desktop-Virtualisierung

Ergänzendes zum Thema

Übersicht 1: Vorteile und Nachteile der Desktop-Virtualisierung gegenüber SBC

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