02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer
Das große Spektrum an Digital Services im Sinne unterschiedlicher Zugriffswege auf zentrale Infrastrukturen sprach ebenfalls für den deutschen Hersteller. „Mithilfe der Kommunikationsprotokolle ICA und RDP, dem integrierten Web-Browser und den Terminalemulationen konnten wir endlich ein fehlendes Notfallszenario realisieren“, sagt der Leiter IT-Technik. „Aber auch weitere Digital Services und der integrierte Smartcard-Reader zur Umsetzung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung könnten künftig eine wichtige Rolle für die Optimierung spielen.“ Für Remote-Zugänge nutzt die Deka(Swiss) bereits den integrierten Cisco VPN-Client. Konkrete Tests plant Daniel Weber für die in die Firmware integrierte SAP GUI, aber auch für die IP-Telefonie per Thin Client und USB-Headset. Für diese Konsolidierungsmaßnahme ist die IGEL-Firmware ebenfalls serienmäßig vorbereitet.
Seit 2006 hat die Deka(Swiss) rund 80 IGEL Thin Clients für 65 Mitarbeiter sowie 15 Schulungs-, Sitzungs- und Kundenbüroplätze in Betrieb genommen. „Unsere Thin Client-Quote beträgt heute 90 Prozent“, berichtet Daniel Weber. „Damit hat sich der Verwaltungsaufwand stark reduziert. Wir administrieren die gesamte Desktop-Infrastruktur heute von einem einzigen Arbeitsplatz aus.“ Den Anschluss der Ersatzgeräte überlässt der Leiter IT-Technik getrost einem Azubi, denn die Thin Clients lassen sich im Plug&Play-Verfahren ausrollen. „Einmal angeschlossen, bezieht der Thin Client automatisch seine Konfiguration vom Server. Der Anwender kann seine Arbeit sofort wieder aufnehmen.“ Dank dieser automatischen Konfiguration benötigte der komplette Roll-out nur zwei Wochen.
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