02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer
Die Deka(Swiss) Privatbank stärkt ihre IT-Verfügbarkeit mit Universal Desktops von IGEL Technology.
Die Deka(Swiss) Privatbank AG ist eine 80-prozentige Tochter der DekaBank, dem Fondsanbieter mit den meisten Kunden in Deutschland. 2001 startete die Privatbank, die heute in der Schweiz rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, ein wegweisendes Modernisierungsprojekt. Damals wechselte die Deka(Swiss) von einem Client-Server-Netzwerk auf eine Citrix-Terminalserverumgebung mit zentraler Anwendungsbereitstellung und entlastete damit die Administration nachhaltig. Insbesondere reduzierte sie dadurch den hohen Aufwand zur Aktualisierung lokal installierter Anwendungen.
Zeitgleich mit der SBC-Einführung begann die Deka(Swiss) auch ihre Desktopinfrastruktur zu optimieren. Als Alternative zu den in einem ersten Projektschritt angeschafften IBM NetVista Terminals testete die Privatbank 2006 mehrere Thin Client-Modelle, darunter auch Universal Desktops von IGEL Technology. Als Sieger ging das Modell IGEL LX Premium hervor, dessen Lieferumfang neben einem zweiten Monitoranschluss für den Mehrbildschirmbetrieb auch eine intuitive Administrationslösung beinhaltet.
„Die IGEL Remote Management Suite gestattet uns eine einfache und gruppenbasierte Fernadministration sowie zahlreiche Automatisierungsfunktionen“, erklärt Daniel Weber, Leiter IT-Technik der Deka(Swiss) Privatbank AG. Damit lassen sich auch Firmware-Updates einfach per Fernzugriff durchführen. „Dualview-Arbeitsplätze richten wir vor allem in der Abteilung Finance/Controlling ein, womit unseren Mitarbeitern je Thin Client zwei 19-Zoll-Bildschirme mit einer Auflösung von 1.280x1.024 Bildpunkten zur Verfügung stehen.“
Im Rahmen eines Notfallszenarios erhöhen die Universal Desktops von IGEL die Verfügbarkeit der Desktop-Infrastruktur. Denn mit Hilfe der integrierten Digital Services können die IGEL Thin Clients auch ohne Citrix-Verbindung den Zugriff auf die bankspezifische Hostapplikation Olympic bereitstellen. Die dafür notwendige Terminalemulation wird über den in die Thin Client-Firmware integrierten Web-Browser hergestellt, Office-Applikationen werden alternativ mittels virtuellem PC und Thin Client bereitgestellt.
Aktuell sind sechs virtuelle Desktops in Betrieb, die per VMware ESX Server im redundant aufgebauten Rechenzentrum laufen. Die Thin Client-Anwender entscheiden sich nach dem Einschalten zwischen dem Citrix-Zugang und dem virtuellen Desktop. Im Endausbau soll es zwischen zehn und 15 virtuelle Desktops für das Notfallszenario geben – mindestens einen für jede Abteilung. „Bislang stellen wir die virtuellen PCs noch per RDP bereit. In einer weiteren Projektphase wollen wir dann auf Citrix XenDesktop umstellen. Das für den künftigen Zugriff erforderliche ICA-Protokoll wird bereits in der richtigen Version von der IGEL-Firmware unterstützt. Von dem Technologiewechsel erwarten wir uns eine bessere Gesamtverfügbarkeit der virtuellen Desktoplösung.“
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