02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer
Im SAN befinden sich heute etwa 100 virtuelle Maschinen unter VMware ESX Server für diverse Applikation, darunter auch verschiedene SAP-Anwendungen und Citrix Presentation Server. SANmelody erhöht dabei die Performance durch ein intelligentes I/O-Caching.
Der vom Produktivbetrieb suspendierte SCSI-Plattenspeicher ist weiterhin als Backup-to-Disk-Target im Einsatz. Mit dem vRanger von Vizioncore werden komplette Images der virtuellen Maschinen auf die MSA-Systeme gezogen und gesichert.
Das Zusammenspiel von VMware- und DataCore-Failover musste sich bereits im realen Ernstfall beweisen, als ein Stromausfall drei ESX Server und das Disksystem lahmlegte. Das Auto-Failover beider Systeme funktionierte wie im Test und schaltete die virtuellen Maschinen samt virtueller Laufwerke im laufenden Betrieb um. Nach dem Neustart steuerte SANmelody die Daten durch Auto-Failback zurück zu den planmäßigen VMs.
„In unserer alten Architektur hätten wir unter Umständen eine Ausfallzeit von einigen Stunden in Kauf nehmen müssen. Die Hochverfügbarkeitsfunktionen von VMware und DataCore funktionieren Hand in Hand und haben uns Zeit und Kosten erspart.“
Durch das Projekt konnten drei Viertel der physischen Maschinen abgeschaltet werden, was nicht nur die Stromkosten senkt, auch kostbarer Platz im Rechenzentrum wurde frei. Nach weiterem Ausbau der DataCore-Umgebung entschloss man sich für den Umstieg auf DataCores Enterprise-Lösung SANsymphony, und zwar ohne Kapazitätslimit. „Das bot sich an, da SANsymphony im Vergleich zu Hardware-SAN-Lösungen flexibler, leistungsstärker und günstiger ist. Der Felix Schoeller Gruppe konnten wir ein besonders attraktives Angebot machen, weil DataCore bei Upgrades die zuvor getätigte Investition mit einrechnet. Den Umstieg haben wir dann im laufenden Betrieb umgesetzt“, sagt Martin Osterfeld, Geschäftsführer bei ISO Datentechnik.
SANsymphony integriert mit dem Traveller CPR ein Tool für die kontinuierliche Datensicherung, einen AIM-Client für asynchrone Datenspiegel und erweiterte Snapshot-Funktionen. Nach dem erfolgreichen Projekt am Hauptstandort Osnabrück sollen weitere Niederlassungen mit SANmelody ausgestattet werden. So soll auf Basis der DataCore-Lösung im nächsten Schritt das Disaster Recovery an einem dritten Standort sichergestellt werden.
„Die DataCore-Lösung erfüllt unsere Forderung nach Performance und Hochverfügbarkeit. Darüber hinaus haben wir eine sehr flexible und stabile SAN-Plattform, die uns Hardwareunabhängigkeit garantiert und langfristig Kosten spart“, resümiert Michael Möhlmann.
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