02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer
Der IT-Dienstleister ISO Datentechnik hat bei der Felix Schoeller Gruppe, einem der weltweit größten Spezialpapierhersteller, ein Projekt zur Server- und Speichervirtualisierung durchgeführt. Zusammen mit VMware kommt dabei DataCore-Technologie zum Einsatz.
Zunächst löste SANmelody eine weniger performante Speicherlösung ab. Mit SANsymphony wurde das System für unlimitierte Kapazität erweitert.
Die Felix Schoeller Gruppe konzentriert sich seit über 110 Jahren auf die Produktion hochwertiger Spezialpapiere. Das Traditionsunternehmen zählt heute 2.400 Mitarbeiter und produziert an sechs Standorten in Deutschland und Kanada Foto-, Digital Imaging-, Dekor- und technische Spezialpapiere für verschiedenste Anwendungen.
Die IT-Infrastruktur am Hauptstandort Osnabrück war weitestgehend zweigeteilt. Unternehmenskritische SAP-Datenbanken und -Anwendungen sowie branchenspezifische Applikationen liefen auf einer Fibre-Channel-Infrastruktur mit dem Enterprise-Storagesystem EVA von HP. Andere Anwendungen, darunter weniger geschäftskritische, aber auch File-, Exchange-, Citrix Terminal-, DNS- und Webservices waren in einer Speicherumgebung mit MSA 1000- bzw. MSA 1500-Plattenspeicher untergebracht.
Der vorhandene SCSI-Speicher wurde unter anderem von VMware ESX Servern genutzt. In einem sukzessive gewachsenen Rechenzentrum mit alter und neuer Hardware waren rund 30 virtuelle Maschinen im Einsatz, jedoch ausschließlich für unkritische Anwendungen oder Testsysteme, denn der Speicher lieferte weder ausreichende Performance für wichtige Datenbanken, noch konnte Ausfallsicherheit für die geschäftskritischen Applikationen gewährleistet werden.
„Um die Serverkonsolidierung mit VMware für den Produktivbetrieb weiterzuführen, benötigten wir eine leistungsstarke, ausfallsichere SAN-Lösung. Wir suchten nach einer technisch ausgereiften und erschwinglichen Lösung, die wir schließlich in DataCore gefunden haben“, sagt Michael Möhlmann, IT-Leiter Infrastruktur bei Schoeller.
Bereits bei der Auswahl wurde das Projekt von ISO Datentechnik betreut. Der IT-Dienstleister aus Georgsmarienhütte besitzt insbesondere im Bereich Virtualisierung eine hohe Kompetenz und hatte DataCore empfohlen. Dessen Speichervirtualisierung setzt auf Standardservern auf und integriert – unabhängig von Hersteller und Technologie – angeschlossene Disks in einem virtuellen, flexiblen Storage-Pool. Intelligentes Caching sorgt dabei für die nötige Performance.
Davon überzeugten sich die Verantwortlichen bei Felix Schoeller in ausführlichen Tests mit ESX Servern. Das Unternehmen unterzog die Systeme ausgiebigen Failover-Tests und spielte verschiedene Ausfallszenarien durch. „In den Tests überzeugte uns SANmelody im Zusammenspiel mit VMware durch Flexibilität und hohe Sicherheit. Dabei hat uns auch das Know-how der ISO Datentechnik im Bereich Virtualisierung sehr geholfen, insbesondere bei der Konfiguration der Storage-Server“, so Michael Möhlmann.
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