02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer
SIP setzt für die Server HP-UX, Debian und SuSE Linux ein sowie Windows XP für die Clients. Mit der Storage-Konsolidierung wurde auch die Infrastruktur von SCSI und Fibre Channel auf NFS und Ethernet umgestellt. Als zentraler Datenspeicher wurde ein FAS270 Cluster mit Data Ontap als Betriebssystem implementiert. Die Plattenkapazität von acht Terabyte brutto ist auf zwei Aggregate aufgeteilt, um SAP/Oracle von den Daten der anderen Applikationen wie File-Service, CAD und Linux Mailware abzugrenzen. Die grundsätzlich hohe Ausfallsicherheit der NetApp Systemarchitektur wird mit RAID DP für die Absicherung der Fibre Channel Disks noch gesteigert. Für jedes Aggregat sind zwei Disks mit Paritätsinformationen und eine Hot-Spare-Platte definiert, sodass Datenverluste auch bei gleichzeitigem Ausfall zweier Platten ausgeschlossen sind. Die Absicherung der Hardware findet ihr Pendant in der Software. Die NetApp Snapshot-Software sorgt dafür, dass sich nach Bedarf Wiederanlaufpunkte definieren lassen, um Datenbanken ebenso wie Dokumente wiederherstellen zu können.
Dass dies mit NetApp SnapRestore-Software binnen Sekunden oder Minuten und direkt vom Online-Storage möglich ist, wissen die zirka 350 Benutzer sehr zu schätzen. Für Systemadministrator Alexander Mayer haben sich auch andere Prozesse vereinfacht und verkürzt: „Das Erweitern der Volumes ist mit der FlexVol-Technologie völlig ohne Downtime und per Mausklick machbar. Anfragen nach mehr Storage können wir aus dem virtualisierten Storage-Pool schnell erfüllen.“ Die NetApp FlexClone-Technologie, die in Sekunden schreibfähige Klone ohne initialen Platzbedarf erzeugt, hat die Wartezeiten für SAP-Systemkopien stark verkürzt. Da FlexClone nur Veränderungen festhält, wird das Storage-Management hoch effizient.
Es lassen sich in kürzerer Zeit mehr Testzyklen als bei traditionellen Methoden fahren. Zudem verringern zusätzliche Tests die Fehlerhäufigkeit und ungeplante Ausfälle.
Auch die Sicherungsstrategie hat sich stark verändert. Prozesse, die bis zu 48 Stunden dauerten, sind heute mit der NetApp Snapshot-Technologie nach ein paar Sekunden beendet. Speziell für SAP/Oracle ist dieser Zeitsprung enorm. Die Datenbank wird per Skript in den Hot-Backup-Modus versetzt, der Snapshot wird gezogen und die Datenbank neu gestartet, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Exklusiv für das Backup ist ein SAN eingerichtet. Zur Sicherung der Online-Snapshots auf Band kommen NDMP und HP Data Protector zum Einsatz.
Mayer weiß auch die schnelle Reaktionszeit des NetApp Supports zu schätzen: „Ein Plattendefekt fällt meist erst dann auf, wenn der NetApp Support eine Austauschplatte schickt. Die Kompetenz der Hotline ist ausgezeichnet. Und die NetApp NOW Website bietet mit zahlreichen Dokumentationen und White Papern schnelle Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist ein gutes Gefühl, rundum betreut zu sein und im Ernstfall echte Unterstützung zu haben. Der Nachweis steht allerdings noch aus, da die Systemverfügbarkeit seit Ende 2005 bei 99,999 Prozent liegt.“ Regelmäßige Storage Availability Audits und die Leistungen des NetApp SupportEdge Premium Programms runden den Support-Service ab.
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