R+V Versicherung AG plant Virtualisierung strategisch

EMC Symmetrix bei der R+V Versicherung

02.04.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Ulrich Roderer

Disaster Recovery mit Symmetrix-DMX-Speichern von EMC

Disaster Recovery mit redundant ausgelegten, hochverfügbaren Symmetrix-DMX-Speichern von EMC.

Als Versicherer im genossenschaftlichen Verbund muss sich die R+V Versicherung AG auf eine hochverfügbare Speicherumgebung verlassen können. Im Mainframe- und Open-Systems-Umfeld baut der Finanzdienstleister unter anderem auf die EMC Symmetrix Speicherplattform. Die Versicherung stellt hohe Ansprüche an die Kosten- und Energieeffizienz der Infrastruktur. Mit Virtualisierungsmaßnahmen im Server- und Client-Umfeld sollen Strom- und Hardware-Kosten gesenkt und die Speichersysteme optimal ausgelastet werden.

Die Disaster Recovery-Lösung der R+V Versicherung besteht aus redundant ausgelegten, hochverfügbaren Symmetrix-DMX-Speichern, die über SRDF (Symmetrix Remote Data Facility) miteinander verbunden sind. Den Überblick über diese komplexe Speicherinfrastruktur behalten die IT-Experten mit der Management Software EMC ControlCenter. Seit 2007 virtualisieren die Wiesbadener ihre X86 Server mit VMware. Innerhalb eines Rechenzentrums wird die Hochverfügbarkeit im virtuellen ESX-Umfeld abgebildet. Jürgen Grohs, Gruppenleiter Windows-Systeme bei der R+V, und sein Team testen derzeit die Standort-übergreifende K-Fall-Tauglichkeit der Speicherlösung: wenn eine Seite in der ESX-Host-Gruppe nicht funktioniert, werden die gespiegelten Platten gedreht und die virtuellen Maschinen wieder gestartet.

Kapazitätsausbau für virtuelle Umgebung

Das Virtualisierungsumfeld der R+V Versicherung wird momentan umfassend erweitert. Dazu Grohs: „Bis zu 250 Server von insgesamt 500 sollen bis Mitte 2009 in die Virtualisierung aufgenommen werden.“ Auch der Aufbau einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist bei der R+V in Planung. Ende Juni 2009 sollen etwa 1.000 virtuelle Arbeitsplätze in Wiesbaden eingerichtet sein. Das Unternehmen hat sich bereits professionell auf dieses ambitionierte Ziel vorbereitet und baut seine Speicherumgebung entsprechend aus. Speicherseitig werden 45 Terabyte für die zu virtualisierenden Server und 15 Terabyte für die virtuellen Clients aufgestockt. Diese Kapazitäten schließen schon die „virtuelle Redundanz“ der Speicherinfrastruktur für das künftige Disaster Recovery ein.

Die Vorteile der bevorstehenden Virtualisierungsprojekte bei der R+V Versicherung fasst Wolfram Krenzel, Systemingenieur Storage, zusammen: „Durch die verstärkte Virtualisierung der Server können wir das Energiesparpotenzial der Speicherplatten in den zentralen EMC-Speichersystemen noch besser nutzen. Hinzu kommt, dass die Server Volumes nicht voll belegt waren und jetzt in den Speichersystemen optimaler ausgelastet werden können.“

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