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Funktionen und Features von Windows 10

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Windows Server 10: Die wichtigsten Neuerungen bei Hyper-V

Hyper-V wird in Microsofts kommender Server-Generation Windows Server 10 noch robuster. Ein Überblick über die wichtigsten neuen Funktionen.

Bereits in der Technical Preview von Windows Server 10, dem Nachfolger von Windows Server 2012 R2, sind einige...

signifikante Neuerungen von Microsofts neuem Server-Betriebssystem integriert. Die Neuerungen lassen sich zum Beispiel auch dann nutzen, wenn Sie virtuelle Server von einem Hyper-V-Host mit Windows Server 2012 R2 zur Preview von Windows Server 10 verschieben. Allerdings behalten die virtuellen Maschinen (VM) dann zunächst ihre alte Versionsnummer 5.0, doch dazu später mehr.

Production Checkpoints bieten verbesserte Snapshot-Funktion

Production Checkpoints sind derzeit sicher eine der wichtigsten Neuerungen in Windows Server 10. Bei dieser neuen Art Snapshots werden die Systemabbilder nicht mehr auf Basis des Ruhzustands der VM erstellt, also ohne das Gastbetriebssystem zu informieren, sondern zusammen mit dem Volume Shadow Service (VSS) innerhalb der VM. 

Das bietet den großen Vorteil, dass VMs über Snapshots informiert und interne Datenbanken berücksichtigt werden. So lassen sich jetzt auch professionell Snapshots von Exchange, SQL, SharePoint, Active Directory und anderen Datenbanken erstellen.

Auch virtuelle Linux-Server profitieren von dieser Neuerung. Hier wird statt des VSS der Systempuffer der VM verwendet. Linux-VMs unterstützen jetzt auch Generation-2-VMs und können die UEFI-Secureboot-Funktion nutzen.

Production Checkpoints stehen aber erst dann zur Verfügung, wenn Sie die VM-Version aktualisieren. Wie das geht, lesen Sie im nächsten Abschnitt. Sie können auch in neuen VMs weiterhin die klassischen Snapshots verwenden. Die Einstellungen dazu finden Sie in den Einstellungen der VMs bei der Verwaltung der Checkpoints.

Production Checkpoints bieten eine professionellere Erstellung von Snapshots.

Windows Server 10 ermöglicht das Hinzufügen von virtuellen Netzwerkkarten im laufenden Betrieb. Bis Windows Server 2012 R2 mussten Sie dazu den Server noch herunterfahren. Außerdem können Sie jetzt im laufenden Betrieb den Arbeitsspeicher konfigurieren, auch dann, wenn Sie nicht auf Dynamic Memory setzen.

Neue Versionsnummer 6.0 für virtuelle Maschinen und Cluster aufbauen

Die Neuerungen von Windows Server 10 lassen sich in den meisten Fällen erst dann nutzen, wenn Sie die virtuellen Maschinen nachträglich auf Version 6.0 heraufstufen. Erst dann stehen zum Beispiel die neuen, verbesserten Production Checkpoints zur Verfügung.

Die Versionsnummer hat nichts mit der Generation zu tun. Auch Windows Server 10  arbeitet mit der neuen Generation 2 von Windows Server 2012 R2, unterstützt aber auch noch Generation-1-VMs. Um eine 5.0-VM von Windows Server 2012 R2 auf Version 6.0 von Windows Server10 zu aktualisieren, verwenden Sie das neue Cmdlet Update-VmConfigurationVersion <Name der VM>.

In Clustern mit Windows Server 2012 R2 können Sie Server mit Windows Server 10 im laufenden Betrieb aufnehmen und auch verschieben, auch über Live-Migrationen. Die Versionsnummer bleibt dabei erhalten. Erstellen Sie eine neue VM in einem Mischbetrieb-Cluster, wird immer die Version 5.0 beibehalten. 

Erst wenn Sie die Cluster-Konfiguration auf Version 6.0 aktualisieren werden neue VMs erstellt, die auf Version 6.0 und auf die neuen Funktionen aufbauen. Dazu wird wiederum das Cmdlet Update-ClusterFunctionalLevel verwendet. Diesen Befehl sollten Sie aber erst dann ausführen, wenn der Cluster keine Knoten mehr mit Windows Server 2012 R2 enthält. Allerdings lassen sich virtuelle Server mit der Version 6.0 nicht mehr auf Server mit Windows Server 2012 R2 verschieben. Die Version eine virtuellen Maschine lässt sich am einfachsten in der PowerShell mit Get-VM * | Format-Table Name, Version anzeigen.

Windows 10 Server kommt mit der neuen Version 6.0 für VMs. Diese bietet einige Neuerungen wie bessere Snapshots.

Cluster Operating System Rolling Upgrade ermöglicht das Aktualisieren von Windows-Clustern, ohne dass VMs ausfallen. Dazu werden neue Knoten mit Windows Server 10 in den Cluster übernommen und die VMs verschoben. Die alten Knoten mit Windows Server 2012 R2 werden danach entfernt. Auch die Aktualisierung einzelner Knoten ist möglich. Der Cluster verschiebt bei diesem Vorgang die VMs automatisch.

Storage Quality of Service (QoS) und neues Format für virtuelle Festplatten

In Windows Server 10 können Sie QoS-Richtlinien (Quality of Service) nicht nur für physische Festplatten verwenden, sondern auch für virtuelle Festplatten. Da mehrere VHDX-Platten die gleiche Richtlinie nutzen können, haben Sie die Möglichkeit, zentral wichtige Geschwindigkeitseinstellungen für zahlreiche virtuelle Platten erstellen zu können. Eine Unterscheidung zwischen physischen und virtuellen Festplatten ist nicht mehr notwendig.

Außerdem erhalten die Konfigurationsdateien der virtuellen Server mit VMCX ein neues Format, in dem die VM-Konfiguration gespeichert wird. Das Format ist, wie die VHDX-Dateien, leistungsstärker und robuster, was Ausfälle betrifft. Die Binärdateien erhalten die Endung *.vmcx und *.vmrs für Laufzeitdateien, der Speicherort bleibt gleich. VMCX-Dateien können nicht bearbeitet werden.

Authentifizierung im Hyper-V-Manager und Integration Services per WSUS verteilen

Binden Sie zusätzliche Server an den Hyper-V-Manager an, können Sie für jeden Server Anmeldedaten hinterlegen. Der Nachfolger von Windows Server 2012 R2 verwendet zur Kommunikation mit den Servern jetzt das WS-MAN-Protokoll, welches wesentlich performanter und vor allem leichter bedienbar ist. Es unterstützt CredSSP, Kerberos und NTLM und verwendet den Port 80 zur Verbindung zwischen Hyper-V-Manager und Hyper-V-Host.

Müssen Sie die Integration Services aktualisieren, geht das nicht mehr über eine ISO-Datei, sondern per Windows-Update und WSUS (Windows Server Update Services). Das ist leichter konfigurierbar und vor allem stabiler und einfacher.

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Artikel wurde zuletzt im November 2014 aktualisiert

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