Windows 10 und Virtualisierung: Die wichtigsten Data-Center-Projekte 2016

Von Hybrid Cloud bis Windows 10: Auch für 2016 hat TechTarget wieder IT-Entscheider aus dem DACH-Raum zu ihren wichtigsten IT-Projekten befragt.

Welche Projekte planen IT-Entscheider im Jahr 2016? In welche Vorhaben fließt am meisten Budget? Und welches vermeintliche...

Trend-Thema ist noch gar nicht im Data Center angekommen? Die jährliche IT-Priorities-Umfrage von TechTarget bietet auch in diesem Jahr wieder einen Einblick in die wichtigsten Data-Center-Projekte und zeigt, womit sich IT-Verantwortliche im Jahr 2016 beschäftigen.

Trotzdem in vielen IT-Abteilungen Kostendruck und Spardiktat den Alltag beherrschen, rechnet ein überwiegender Teil der für die IT Priorities 2016 Befragten mit einem steigenden IT-Budget. Allerdings fließt das zusätzliche Budget in einem Großteil der Unternehmen vor allem in Hardware (39,4 Prozent) und Software (42,3 Prozent). Über ein höheres Personalbudget können sich dagegen lediglich 19,7 Prozent der Befragten freuen.

Windows 10 das wichtigste Desktop-Projekt

Im Bereich Desktop-Management steht ganz klar die Migration auf Windows 10 an erster Stelle der Prioritätenliste. Mit 51,6 Prozent der befragten IT-Spezialisten gab mehr als die Hälfte an, sich 2016 schwerpunktmäßig mit Microsofts neuester Betriebssystemgeneration zu beschäftigen. Windows 10 ist erst seit Oktober 2015 in einer finalen Version auf dem Markt, damit war abzusehen, dass sich vor allem 2016 viele Unternehmen mit den neuen Funktionen rund um Continuum, Windows Update for Business und Universal Apps vertraut machen würden.

Tiefergehende Informationen zu Windows 10 finden sich sowohl in unserem umfassenden Essential Guide wie auch im kostenlosen E-Handbook zu Windows 10.

Abbildung 1: Die wichtigsten Desktop-Projekte 2016.

Das zweitwichtigste Projekt im Umgang mit Desktop-Clients ist die Desktop-Virtualisierung (34,4 Prozent), gefolgt von der eng damit zusammenhängenden Anwendungs-Virtualisierung mit 25 Prozent. Trotzdem sowohl Citrix als auch immer mehr VMware ihre Produkte in diesem Bereich kontinuierlich verbessern und mit neuen Funktionen versehen, ist das Thema Virtual Desktop Infrastructure (VDI) noch lange nicht im Mainstream angekommen. Immerhin zeigt die IT-Priorities-Umfrage aber, dass mehr und mehr Unternehmen die Vorteile zentral gehosteter Desktops und Applikationen zu nutzen wissen.

Auch rund um VDI und Desktop-Virtualisierung steht registrierten Mitgliedern im TechTarget-Netzwerk ein kostenloses E-Handbook mit technischen Artikeln zur Verfügung.

Während das Thema Desktop as a Service (DaaS) 2016 für immerhin 14 Prozent der befragten IT-Entscheider relevant wird, spielen sogenannte Workspace Suites noch keine herausragende Rolle. Lediglich sechs Prozent der Befragten beschäftigen sich derzeit mit dem vor allem von Citrix (Citrix Workspace Cloud) und VMware (VMware Workspace ONE) vorangetriebenen Thema.

Tatsächlich lässt sich das Ergebnis aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Immerhin bereits sechs Prozent haben Workspace Suites auf ihrer Prioritätenliste. Ein Thema, das vor wenigen Monaten noch kaum präsent war, aber durch die über DaaS hinausgehenden Automatisierungsmöglichkeiten schon jetzt von vielen als Zukunft der Desktop-Bereitstellung betrachtet wird.

Virtualisierung weiterhin wichtigstes Projekt im Rechenzentrum

Mit Blick auf Infrastrukturthemen im Rechenzentrum fällt sofort auf, welch große Rolle Investitionen in Virtualisierungs-Technologien noch immer spielen. Für 47,7 Prozent der Befragten wird dies 2016 ein wichtiges Thema sein, obwohl längst die Mehrheit aller Server virtuell betrieben werden. In Zeiten immer komplexerer und hybrider Umgebungen spielt aber auch das Management der Infrastruktur eine wichtige Rolle, entsprechend planen 38,3 Prozent der IT-Entscheider eine Investition in Tools zum System-Management.

Abbildung 2: Die wichtigsten Infrastrukturprojekte 2016.

Weitere 37,4 Prozent der Befragten wiederum planen ihr Budget vor allem für die Erneuerung der Infrastruktur ein, um Server-, Storage- oder Netzwerkhardware zu erneuern. Das viertwichtigste Data-Center-Projekt ist schließlich die Automatisierung der Infrastruktur (28 Prozent) über die reine Virtualisierung hinaus, um über Self-Service-IT und automatische Trigger das Management der Infrastruktur zu vereinfachen und IT-Teams so zu entlasten.

Im Vergleich zur Server-Virtualisierung spielen Investitionen in die Private (20,6 Prozent) oder Hybrid Cloud (19,6) zwar noch eine untergeordnete Rolle, sind aber durchaus präsente Themen. Zukunftsthemen wie hyper-konvergente Infrastrukturlösungen (17,8 Prozent) oder die Container-Virtualisierung (11,2 Prozent) spielen dagegen zumindest für 2016 noch keine zentrale Rolle in den Rechenzentren der DACH-Region.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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