System Center 2012: Leichtere Cloud-Verwaltung durch neue Funktionen

System Center 2012 zentralisiert die PC-Verwaltung und rückt Cloud und LAN enger zusammen. Microsoft verfolgt damit auch eine langfristige Strategie.

Mithilfe von Microsofts System Center 2012 können Windows-Administratoren mehrere Verwaltungsfunktionen in ihre...

Toolkits integrieren. Die neuen Fähigkeiten ermöglichen es Admins, wachsende IT-Umgebungen lückenloser und ohne Berücksichtigung der Server-Standorte zu verwalten.

Diese neuen Features richten sich direkt an in die Cloud strebende IT-Abteilungen und versuchen, die Managementprobleme der Komponenten von System Center 2010 auszuräumen. Die neue Version ist Teil einer umfangreicheren Strategie, um Windows Server als Cloud-bereites Betriebssystem zu etablieren.

Die altbekannte Herausforderung für Netzwerk-Administratoren besteht darin, disparate Systeme, Clients, Server und Netzwerkgeräte zusammenzufassen, sodass sie die Verwaltung von so wenig Standorten wie möglich aus vornehmen können. Das System Center zentralisiert die Verwaltung von Computern, die überall in einem Unternehmen verteilt sind.

Wie die Cloud die herkömmliche Verwaltung verändert

Aber die Cloud hat die Umstände geändert. Selbst Server laufen als virtuelle Maschinen (VMs) in von Dritten betriebenen Rechenzentren. Auch Anwender nutzen das Netzwerk und Dienste nicht ausschließlich mit von der Firma gestellten Notebooks im Unternehmens-LAN, sondern zusätzlich mit ihren persönlichen Smartphones und Tablet-PCs, auf denen viele unterschiedliche Betriebssysteme installiert sind. Dennoch haben sich die Stellenbeschreibungen nicht geändert. Administratoren müssen ihre Aufgaben unter den geänderten Bedingungen erfüllen - die sich erweitert, verschoben und eine andere Struktur angenommen haben. Daher müssen sich die Tools diesem Wandel ebenfalls anpassen.

Microsofts Antwort für das Management der Windows-Plattform lautet System Center - unabhängig davon, ob sich diese Plattform auf dem Schreibtisch, in einem Server-Rack des unternehmenseigenen Rechenzentrums, in der Cloud oder an einem anderen Standort befindet.

Mit System Center 2012 hat sich Microsoft darangemacht, das Know-how, die Erfahrung und die Möglichkeiten von Cloud-Computing in private Rechenzentren zu übertragen, sodass sich die gleichen Methoden und Funktionen von öffentlichen Cloud-Diensten intern nutzen und mit einem einzigen Toolset verwalten lassen. Als Ergebnis wird die Cloud nicht zu einer physischen, sondern einer logischen Grenze. Wenn man seine IT-Assets mit dem System Center verwaltet, lösen sich die Grenzen des Rechenzentrums auf, dennoch bleibt die Kontrolle unabhängig vom Standort eines physischen Servers gewahrt.

Neue Funktionen von System Center

System Center 2012 führt eine Reihe von Features ein, die eine skalierbare und flexible Verwaltung bieten, egal wo sich die Server befinden. Hier einige der wichtigsten Funktionen:

  • System Center und das "Cloud-Betriebssystem". Mit dem System Center 2012 Virtual Machine Manager können Administratoren nun virtuelle Maschinen von Hyper-V, die in einem Unternehmensnetzwerk laufen, zu Windows Azure und zurück verschieben. Der System Center Data Protection Manager mit Service Pack 1 enthält Unterstützung für die Leistungsüberwachung von Anwendungen und für die Selbstheilungsfähigkeiten unter Windows Azure Online Backup Service.
  • Skalierbarkeit. Windows Server 2012 unterstützt bis zu 8.000 virtuelle Maschinen in einem Cluster, der nicht nur in einem Rechenzentrum stehen, sondern geographisch verteilt sein kann.
  • Just-in-Time-Management. Der System Center Configuration Manager 2012 erstellt auf Grundlage von Benutzerrollen und verfügbarer Hardware Echtzeit-Konfigurationen und startet auf diesen Attributen basierende virtuelle Desktops. Darüber hinaus lassen sich mit dieser Komponente auch Smartphones, Tablet-PCs und weitere Mobilgeräte verwalten.
  • Geräteverwaltung aus der Cloud. Das System Center integriert sich gut in den Cloud-Verwaltungsdienst Windows Intune, nimmt Kontakt zu Clients, Tablet-PCs sowie anderen, nicht zur Domäne gehörenden Geräten auf und wendet anschließend einheitliche Verwaltungs- und Sicherheitsrichtlinien für diese Geräte an. Intune-Geräte und Standard-Clients im System Center lassen sich alle über die System Center Console verwalten.

Über den Autor: Jonathan Hassell leitet das im US-Bundesstaat North Carolina ansässige Beratungsunternehmen 82 Ventures. Außerdem ist er Redakteur bei Apress Media LLC. Er ist unter der E-Mail-Adresse jhassell@gmail.com erreichbar.

Artikel wurde zuletzt im April 2013 aktualisiert

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