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Funktionen und Features von Windows 10

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PowerShell 5.0 im Überblick: Paketverwaltung per OneGet-Framework

Die PowerShell 5.0 in Windows 10 und Windows Server 10 bietet zahlreiche neue Funktionen. Eine davon ist die Paketverwaltung per OneGet-Framework.

Mit Windows 10 und Windows Server 10 bzw. Windows Server vNext veröffentlicht Microsoft auch die neue Version 5.0...

der PowerShell. In den Technical Previews von Windows 10 und Windows Server 10 ist auch die Beta-Version der PowerShell 5.0 enthalten. Aber auch für Windows 8/8.1 und Windows Server 2012/2012 R2 soll die neue Version 5.0 später zur Verfügung stehen.

Microsoft bietet hierzu auch das Windows Management Framework 5.0 Preview zum Download an.

Neben Verbesserungen im Bereich der bereits aus PowerShell 4.0 bekannten PowerShell Desired State Configuration (DSC), neuen Optionen sowie Verbesserungen in der Hilfe hat Microsoft in der neuen PowerShell 5.0 einige interessante Zusatzfunktionen integriert. Die TechNet Library bietet hierzu einen umfangreichen Überblick. Da die neue Version 5 der PowerShell mit den Vorgängerversionen kompatibel ist, sollten sich Administratoren bereits jetzt mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen.

Softwarepakete in der PowerShell mit dem OneGet-Framework verwalten

Die herausragende Neuerung in der Powershell 5.0 ist sicher das OneGet-Framework. Mit den hier enthaltenen Cmdlets können Softwarepakete über die PowerShell installiert werden, ähnlich wie mit der Paketverwaltung in Linux

Ein besonderer Vorteil dabei liegt darin, dass Sie auch fertige Pakete aus der PowerShell Gallery installieren können.

Die Pakete sind bereits so konfiguriert, dass die Installation per OneGet-Framework ohne Benutzereingabe, also automatisiert, stattfinden kann. Sie können natürlich auch eigene Pakete schnüren und die Software über Powershell-Cmdlets verteilen. 

Ein Server ist dazu nicht nötig, alle notwendigen Komponenten sind bereits in der PowerShell als Cmdlet dabei.

Die PowerShell 5.0 kann dabei auf die Pakete von NuGet und Chocolatey Repositories zugreifen. In diesen Sammlungen sind bereits mehrere tausend Anwendungen integriert, die zum größten Teil auch kostenlos zur Verfügung stehen. Das OneGet-Modul für PowerShell 5.0 laden Sie mit folgendem Befehl:

Import-Module -Name OneGet 

Um sich alle Befehle anzeigen zu lassen, verwenden Sie das Cmdlet Get-Command -Module OneGet. Mit Get-PackageSource überprüfen Sie, welche Paketquellen aktuell angebunden sind. Alle Pakete und Paketquellen werden allerdings erst mit dem finalen Release der PowerShell 5.0 verfügbar sein.

Mit der PowerShell 5.0 installieren Sie automatisiert Software-Pakete aus dem Internet.

Alle Pakete, die aktuell zur Verfügung stehen, können Sie sich mit Find-Package | Out-Gridview  anzeigen lassen. Um ein Paket zu installieren, verwenden Sie:

Find-Package | Out-GridView  -Title "<Paket das installiert werden soll>"  -PassThru | Install-Package -Force

Wollen Sie bestimmte Pakete suchen, verwenden Sie Find-Package -Name *<Name>*. Verwenden Sie die Optionen -MinimumVersion <Version> und  -MaximumVersion des Cmdlets Find-Package, dann können Sie auch nach bestimmten Versionen suchen lassen.  

Netzwerke mit PowerShell 5.0 verwalten und Zip-Archive erstellen oder entpacken

Administratoren können in der PowerShell auch Zip-Archive entpacken und erstellen. Dazu hat Microsoft die beiden neuen CMDlets Compress-Archive und Expand-Archive integriert. Damit lassen sich Pakete schnell und einfach erstellen oder entpacken. Besonders sinnvoll ist das in Zusammenarbeit mit der neuen Paketverwaltung.

Neu in der PowerShell ist auch Data Center Abstraction (DAL). Mit dieser neuen Funktion können Sie auf Netzwerkkomponenten wie Switches und Router zugreifen. Dazu muss die Hardware diese Technologie allerdings auch unterstützen. Um die neuen Cmdlets nutzen zu können, verwenden Sie das Modul NetworkSwitch. Dieses verfügt in der Preview-Version allerdings noch über keine nennenswerten Funktionen. Hier wird Microsoft vermutlich Anfang des Jahres 2015 nachlegen.

Fazit: Die Installation der PowerShell 5.0 lohnt sich in jedem Fall

Die PowerShell 5.0 wird wie üblich mit der PowerShell 4.0 kompatibel sein und darüber hinaus einige Neuerungen bieten. Auch Administratoren, die vorerst weiterhin auf Windows Server 2012 R2 setzen, kommen so in den Genuss der neuen Features. Daher lohnt sich die Installation durchaus auch auf Vorgängerversionen von Windows 10 und Windows Server 10.

Arbeiten Sie mit PowerShell-Skripten, ist es aber sinnvoll, diese vorab in der Preview-Version zu testen. Die Paketverwaltung wird vor allem beim Deployment von neuen PCs eine große Rolle spielen und die Technik lässt sich auch ohne Systemverwaltungs-Tools wie System Center Configuration Manager einsetzen.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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