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Infografik: Citrix zwischen Übernahmegerüchten und finanzieller Kehrtwende

Citrix blickt auf eine wechselhafte jüngere Vergangenheit zurück. Diese Infografik bietet einen Überblick über die Entwicklung der letzten Jahre.

In den vergangenen drei bis vier Jahren durchlebte Citrix ein reges Auf und Ab, und die Unsicherheit über die wirtschaftliche Zukunft spürten sowohl Kunden als auch Partner und Industriebeobachter. Immer wieder gab es Gerüchte über einen möglichen Verkauf von Citrix, selbst als das Unternehmen die finanzielle Kehrtwende schaffte, und IT-Abteilungen und Partner fragten sich immer wieder, wie sie ein solcher Verkauf betreffen würde.

Immerhin kommt es bei Übernahmen fast zwangsläufig zu doppelten Produkt- und Personalstrukturen, was sich durchaus auf Ansprechpartner und zukünftige Produktversionen auswirken kann. Die kaufende Firma könnte zudem große Veränderungen auf Funktionsumfang und Lizenzierung bestehender Produktversionen durchführen.

Als Citrix 2014 in finanziellen Schwierigkeiten steckte und hochrangige Manager das Unternehmen verließen, kamen Berichte über einen möglichen Verkauf von Citrix auf. Seitdem konnte Citrix seinen Gewinn von 251,7 Millionen US-Dollar in 2014 auf 536 Millionen US-Dollar in 2016 steigern. Zudem schloss Citrix wichtige Übernahmen und Partnerschaften ab, die noch weit in die Zukunft hinein positive Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse von Citrix haben dürften.

So kaufte Citrix beispielsweise im Januar 2017 den App-Layering-Anbieter Unidesk, integrierte Unidesk in die eigene AppDisk-Technologie und vermarktet das Ganze seitdem als Citrix App Layering. Durch die Integration der populären Unidesk-Lösung in Produkte wie XenDesktop, XenApp oder die Citrix Cloud müssen IT-Abteilungen zum App-Layering jetzt nicht mehr zu Drittanbieterlösungen greifen, was sowohl für bestehende Kunden als auch für Neukunden Anreizen in Richtung Citrix setzen dürfte.

Im vergangenen Jahr vertieften Citrix und Microsoft auf der Citrix Synergy 2016 auch ihre bestehende Partnerschaft, was eine tiefere Integration von XenApp und XenDesktop mit Azure und Skype for Business ermöglicht. Traditionell lassen sich UC-Produkte (Unified Communications) wie Skype eher schlecht in VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure) integrieren. Citrix und Microsoft arbeiten daher gemeinsam an einer Lösung, um Performance-Probleme zu beheben und die Benutzererfahrung zu verbessern, was die Zielgruppe für beide Produkte vergrößern soll.

Dank der umfangreichen Restrukturierung von Citrix in den vergangenen zwei Jahren wäre ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt weniger eine dringend notwendige Rettungsaktion, sondern böte für unterschiedliche Unternehmen vielmehr die Chance zum Erwerb eines strategisch wichtigen Partners. Die folgende Infografik zeigt die jüngere Geschichte von Citrix mit Blick auf finanzielle Schwierigkeiten, Übernahmegerüchten und der wirtschaftlichen Kehrtwende.

Citrix-Infografik
Abbildung 1: Citrix-Infografik

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Artikel wurde zuletzt im April 2017 aktualisiert

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