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IT-Prioritäten 2017: Was IT-Verantwortliche fürs Data Center planen

Migration auf Windows 10 und Windows Server 2016, VDI und DaaS: Die IT Priorities 2017 zeigen, was die Data-Center-Branche für 2017 plant.

Auch zum Jahreswechsel 2016/2017 ist TechTarget wieder der Frage nach den wichtigsten IT-Projekten der kommenden zwölf Monate nachgegangen. Die Ergebnisse der Umfrage zu den IT-Prioritäten 2017 zeigt dabei: Data-Center-Admins mögen es auch künftig eher konservativ.

Bei den wichtigsten IT-Initiativen 2017 im DACH-Raum steht die Automatisierung der Unternehmens-IT zusammen mit Mobility-Projekten (beide von jeweils 31 Prozent der Befragten genannt) an erster Stelle. Die Automatisierung von IT-Ressourcen erhöht die Flexibilität, setzt Kapazitäten für andere Projekte frei und reduziert zudem die Fehleranfälligkeit. Kein Wunder also, dass die IT-Automatisierung eines der zentralen IT-Themen der kommenden Monate ist.

Den zweiten Platz teilen sich mit je 25 Prozent Themen rund um Big Data Analytics und zum Upgrade des Netzwerk-Stacks. Den dritten Platz belegt mit 21 Prozent das große Thema Compliance. Erst weit im Mittelfeld der wichtigsten IT-Themen 2017 findet sich die Hybrid Cloud, die nur für 20 Prozent der von TechTarget befragten IT-Verantwortlichen 2017 eine wichtige Rolle spielt. Die Konsolidierung von Rechenzentrumskapazitäten genießt für 17 Prozent der IT-Entscheider eine hohe Priorität, SDDC-Technologien (Software-defined Data Center) dagegen nur für 11 Prozent.

Die wichtigsten Rechenzentrumsprojekte 2017

Konkret nach den wichtigsten Rechenzentrumsprojekten für das Jahr 2017 befragt, steht für 40 Prozent der IT-Verantwortlichen die Server-Virtualisierung an erster Stelle. Auch wenn Produkte wie VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V  seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Markt sind, scheint die Virtualisierung physischer Workloads noch immer eine große Aufmerksamkeit zu genießen.

An zweiter Stelle liegt mit 37 Prozent das System-Management, dicht gefolgt von der Migration zu Windows Server 2016 mit 34 Prozent. Microsofts neues Serverbetriebssystem war als Preview bereits seit Ende 2014 verfügbar, seit Oktober 2016 ist nun auch die offizielle Version mit zahlreichen neuen Funktionen erhältlich. Nach Monaten des Testens scheint 2017 jetzt für viele Unternehmen das Jahr der Migration zu werden. Zwölf Prozent der IT-Entscheider planen für 2017 dagegen noch die Migration auf Windows Server 2012.

Auch die Cloud wird für viele IT-Abteilungen im laufenden Jahr eine wichtige Rolle spielen: Für 26 Prozent ist die Private Cloud eines der wichtigsten Themen, 25 Prozent wollen dagegen auf hybride Umgebung setzen, während 24 Prozent generell den Ausbau von Cloud-Workloads planen. Trendthemen wie die Container-Virtualisierung oder hyperkonvergente und konvergente Infrastrukturlösungen kommen auf 17 beziehungsweise 13 und 12 Prozent.

Abbildung 1: Die wichtigsten Rechenzentrumsprojekte im DACH-Raum 2017.

Die wichtigsten Desktop-Projekte 2017

Bei den Desktop-Projekten steht mit großem Vorsprung die Migration zu Windows 10 an erster Stelle: Ganze 49 Prozent der für die TechTarget-Umfrage befragten IT-Entscheider planen demnach noch 2017 die Einführung von Microsofts neuem Desktop-Betriebssystem. Windows 10 ist mit zahlreichen neuen Funktionen bereits seit Mitte 2015 offiziell verfügbar, das erste große Update wird seit August 2016 verteilt. Offenbar Grund genug für viele IT-Abteilungen, in den nächsten Monaten alte Windows-Bereitstellungen durch Windows 10 zu ersetzen.

Das zweitwichtigste Projekt im Desktop-Umfeld ist mit 30 Prozent der Aufbau einer VDI-Umgebung (Virtual Desktop Infrastructure). Auch die Desktop-Virtualisierung mit Citrix XenDesktop oder VMware Horizon gilt längst als erprobte Technologie, in der Folge spielen offensichtlich viele Desktop-Admins mit der Überlegung, von den erhofften Management- und Kostenvorteilen virtueller Desktops zu profitieren. In die gleiche Kerbe schlägt auch die mit 28 Prozent am dritthäufigsten genannte IT-Initiative der App-Virtualisierung.

Generell scheint das Jahr 2017 für Desktop-Admins ganz im Zeichen einer einfacheren Bereitstellung zu stehen: 15 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen planen die Einführung Cloud-basierter Desktops im DaaS-Modell (Desktop as a Service), während immerhin noch 9 Prozent sogar einen Schritt weiter gehen wollen und das Ausrollen umfassender Workspace-Produkte planen.

Abbildung 2: Die wichtigsten Desktop-Projekte laut TechTarget IT Priorities 2017.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2017 aktualisiert

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