IT-Budgets in Europa wachsen 2015 leicht

In europäischen Unternehmen werden die IT-Budgets 2015 um 3,6 Prozent wachsen. Deutschland, Österreich und Schweiz liegen vorne.

Im Jahr 2015 wird das IT-Budget in Unternehmen weltweit steigen. Europa weist allerdings im Vergleich zu anderen...

Weltregionen das geringste Wachstum auf. Das ist das Ergebnis der TechTarget-Umfrage „IT Priorities 2015“, für die 2012 IT-Experten weltweit befragt wurden.

Um durchschnittlich 3,6 Prozent wird das IT-Budget der europäischen Unternehmen steigen. Im Vergleich dazu sind es im Nahen Osten neun Prozent, in Südamerika und Afrika 8,7 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum 8,4 Prozent und in Nordamerika 5,7 Prozent. Allerdings bedeuten die 3,6 Prozent in Europa im Vergleich zu 2014 sogar einen Anstieg um 0,6 Prozentpunkte.

Abbildung 1: IT-Budget 2015 in Europa

In Europa erwarten fast ein Drittel der IT-Verantwortlichen (31,8 Prozent), dass sich ihre IT-Budgets gegenüber 2014 nicht ändern. 15,7 Prozent planen mit einem Anstieg von mehr als 10 Prozent, während 17,3 Prozent eine Zunahme von fünf bis zehn Prozent annehmen. Neun Prozent rechnen dagegen nur mit einem Anstieg von weniger als 5 Prozent (Abbildung 1).

Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) schneidet in Europa auch 2015 am besten ab: 18,2 Prozent der IT-Experten erwarten Budget-Erhöhungen von mehr als zehn Prozent. 19,7 Prozent planen einen Anstieg von fünf bis zehn Prozent.

Verteilung des IT-Budgets

Abbildung 2: Weltweit betrachtet wird 2015 am meisten in Software und Hardware investiert.

Weltweit steigen die IT-Budgets 2015 für Software und Hardware am stärksten, erst auf Platz drei folgen Cloud-Services (Abbildung 2). In Europa zeigt sich hier ein anderes Bild: 39 Prozent der Befragten wollen mehr Geld für die Cloud ausgeben, auf Platz zwei und drei folgen dann Software (34 Prozent) und Hardware (31 Prozent). In Europa haben auch externe Dienstleistungen (Outside Services) einen höhere Priorität (Abbildung 3) als dies weltweit der Fall ist.

Abbildung 3: 2015 werden in Europa die Ausgaben für Cloud-Services am meisten steigen.

Die befragten IT-Profis im deutschsprachigen Raum denken allerdings anders als der Rest von Europa: hier liegt die Hardware (39,1 Prozent) auf Platz 1, gefolgt von der Software (34,8 Prozent). Die Ausgaben für externe Dienstleistungen liegen mit 32,6 Prozent auf Platz drei. Den vierten Platz teilen sich Cloud Services und Lohnkosten. 21,7 Prozent der DACH-ITler planen hier 2015 mehr Geld ein als 2014. Die Cloud hat es im deutschsprachigen Raum also auch 2015 nicht leicht.

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Artikel wurde zuletzt im Januar 2015 aktualisiert

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