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OpenStack Pike bringt etcd v3, Nova Cells v2 und Python 3.5

OpenStack steht in der 16. Version namens Pike zur Verfügung. Damit geht beispielsweise die Integration von etcd v3, Nova Cells v2 und Python 3.5 einher.

Mit OpenStack Pike steht seit heute die 16. Version des Cloud-Frameworks zur Verfügung. Wie auch bereits bei den vergangenen OpenStack-Versionen seit Liberty und Mitaka, so konzentrierte sich die OpenStack-Community auch bei der Pike-Entwicklung vor allem auf Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen, aber auch OpenStack Pike enthält die eine oder andere Neuerung.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehört zum Beispiel der Wechsel auf den vor allem von CoreOS entwickelten Key Value Store etcd v3 oder die Integration von Nova Cells v2, was beides einer höheren Skalierbarkeit und der besseren Performance großer OpenStack-Umgebungen zugutekommen sollte. Mit dem Pike-Release ist OpenStack jetzt auch offiziell bereit für Python 3.5.

Upgrades bestehender OpenStack-Umgebungen gelten bis heute als eines der größten Probleme beim Betrieb von OpenStack, Cloud-Administratoren erhalten mit OpenStack Pike jetzt die Möglichkeit zu Rolling Upgrades des OpenStack-Moduls Ironic, das für die Bare-Metal-Bereitstellung genutzt wird. Neben Ironic unterstützen auch die Module Cinder, Neutron, Nova und Swift rollierende Upgrades ohne komplette Neuinstallation. Zudem lässt sich mit OpenStack Pike Ironic in Neutron-Netzwerke einbinden, was die Mandantenfähigkeit verbessern soll.

Das Block-Storage-Modul Cinder erhält mit OpenStack Pike die Möglichkeit, über Snapshots zu einem früheren Systemzustand zurückzukehren, was sich laut OpenStack Foundation etwa für Testszenarien oder als Schutz vor Datenverlust nutzen lässt. Zudem können Storage-Laufwerke auf Basis von OpenStack Cinder jetzt im laufenden Betrieb erweitert werden, hierfür müssen virtuelle Maschinen also nicht mehr heruntergefahren werden. OpenStack Swift, das Block-Storage-Modul, kann mit OpenStack Pike jetzt auch mit global verteiltem Erasure Coding umgehen, was ebenfalls vor Datenverlust schützen soll.

Für Jonathan Bryce, Executive Director der OpenStack Foundation, spiegelt OpenStack Pike die Erfahrung und Weiterentwicklung der letzten gut sieben Jahre wieder. Die Zukunft von OpenStack liegt für ihn einerseits in einfacheren Nutzungsmodellen wie Private Cloud as a Service, andererseits aber auch in einer stärker modularisierten Nutzung als Composable Services, bei der Anwender nicht mehr eine komplette OpenStack-Cloud bereitstellen, sondern je nach Anwendungsfall nur bestimmte Teile davon.

So kann beispielsweise Cinder als alleinstehender Storage-Service für virtuelle Maschinen, Bare-Metal-Server oder Container (mit Docker oder Kubernetes, vor allem OpenStack Newton und OpenStack Ocata bauten die Container-Integration massiv aus) verwendet werden.

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