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Tectonic und Quay: CoreOS will Enterprise-Durchdringung von Kubernetes erhöhen

Kubernetes ist komplex, aber der De-facto-Standard zur Container-Orchestrierung. Neue CoreOS-Funktionen sollen die Enterprise-Durchdringung erhöhen.

Im Vorfeld der CloudNativeCon und KubeCon 2017 Europe nächste Woche in Berlin hat CoreOS erweiterte Funktionen für Tectonic und Quay vorgestellt. Damit, so die Zielsetzung von CoreOS, soll die Verbreitung von Kubernetes zur Container-Orchestrierung in Enterprise-Umgebungen erhöht werden.

CoreOS Tectonic ist eine kommerzielle, aber für bis zu zehn Nodes kostenfrei nutzbare Enterprise-Version von Kubernetes, für die CoreOS auch Support sowie Monitoring- und Installer-Tools bietet. Tectonic konnte bislang allerdings lediglich für AWS und Bare-Metal-Deployments genutzt werden, die jetzt vorgestellte Tectonic-Version 1.5.5 erweitert den Tectonic-Installer als Preview auf Microsoft Azure und OpenStack. Zudem will CoreOS eine Open-Source-Version von Tectonic bereitstellen, um der Kubernetes-Community eine freie Version an die Hand geben zu können.

Neu in CoreOS Tectonic 1.5.5 ist zudem die Möglichkeit für hochverfügbare Kubernetes-Deployments mit multiplen Worker-, Controller- und Node-Konfigurationen. Die neue Tectonic-Version nutzt namensgebend zudem die aktuelle Kubernetes-Version 1.5.5.

Auch das Quay-Tool, von CoreOS als Container Image Registry für Docker- und CoreOS-Rocket-Container bezeichnet, wurde mit neuen Funktionen versehen und bietet jetzt eine Art Anwendungsregister für Kubernetes-Applikationen. Damit will CoreOS das Management komplexer Microservices, die aus mehreren Containern bestehen, wesentlich vereinfachen.  

Hierfür hat CoreOS das Helm-Tool erweitert, einen Paket-Manager für Kubernetes. Über ein neues Registry-Plugin kann Helm jetzt direkt mit Quay interagieren, um sich die Applikations-Definition zu ziehen und so die nötigen Images und Konfigurationsdateien zu erhalten, die für die erfolgreiche Anwendungsbereitstellung nötig sind. Zugrunde liegt hierbei die neue API-Spezifikation App Registry, über die die Kubernetes-Community in die Lage versetzt werden soll, selbst weitreichendere Tools zu entwickeln.

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