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Funktionen und Features von Windows 10

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Windows Server 2016 Technical Preview 4 bringt Hyper-V-Container

Windows-Server-Container waren bereits in Windows Server 2016 TP 3 verfügbar. Die vierte Preview-Version bringt jetzt auch Hyper-V-Container.

Die allgemeine Verfügbarkeit von Windows Server 2016 wird für Anfang 2016 erwartet, allmählich wird es für Microsoft also Zeit, auch in der Preview-Version alle angekündigten neuen Funktionen frühzeitig zum Testen zur Verfügung zu stellen. Mit der vierten Technical Preview von Windows Server 2016 geht Microsoft nun einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung und präsentiert die neuen Hyper-V-Container.

Schon seit August können über die Technical Preview von Windows Server 2016 Windows-Server-Container getestet werden, die ein Gegenmodell zu Linux-Containern bilden sollen und ebenfalls über Docker-APIs verwaltet werden können. Als Host-Betriebssystem kommt hierbei das neue Bereitstellungsmodell von Windows Server 2016 namens Nano Server zum Einsatz.

Der große Vorteil von Hyper-V-Containern gegenüber Windows-Server-Containern liegt in ihrer höheren Sicherheit. Während Windows-Server-Container wie Docker-Container auf einem Shared-Kernel-Modell basieren und damit alle Container eines Hosts Root-Zugriff auf den Host-Kernel erhalten, werden Hyper-V-Container aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsrisiken auf Basis von Hyper-V zunächst in eine separate virtuelle Maschine verpackt, um so eine Isolierung der einzelnen Container zu erreichen.

Das Platzieren von Containern innerhalb virtueller Maschinen ist ein Ansatz, den auch andere Virtualisierungsanbieter wie zum Beispiel VMware mit Project Bonneville und VMware Integrated Container verfolgen. Der Einsatz virtueller Maschinen erhöht dann zwar die Isolation und damit die Sicherheit, kann gleichzeitig aber die Performance der Container beeinträchtigen. Red Hat wiederum setzt mit RHEL Atomic Host auf SELinux, Cgroups, Kernel Namespaces und Container-Zertifizierung, um das Sicherheitsproblem zu adressieren.

Zusammen mit Hyper-V-Containern enthält Windows Server 2016 TP4 zahlreiche weitere Neuerungen wie beispielsweise eine Preview von Nested Virtualization, Direct Device Assigment und eine verbesserte Unterstützung der PowerShell für Upgrades virtueller Maschinen. Im Netzwerkbereich bietet die neue Preview-Version die Hochverfügbarkeit des Netzwerk-Controllers, ein besseres Ost-West-Load-Balancing und Unterstützung für Live-Migrationen.

Storage-Administratoren erhalten mit Windows Server 2016 in der Technical Preview 4 verbesserte Funktionen bei Storage Spaces Direct, um All-Flash-Konfigurationen mit NVME SSDs und SATA SSDs zu unterstützen. Zusätzlich wurde Erasure Coding für eine effizientere Storage-Nutzung integriert. Windows Server 2016 TP4 kann kostenlos über das Microsoft Evaluation Center getestet werden.

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