NVIDIA GRID 2.0: GPU-Virtualisierung jetzt auch für Blade-Server

NVIDIA 2.0 bringt neben mehr Leistung vor allem auch die neuen GPU-Modell Tesla M60 und M6. Letztere ist für den Einsatz in Blade-Servern gedacht.

Im Rahmen der VMworld 2015 hat NVIDIA die zweite Generation seiner GRID-Plattform zur GPU-Virtualisierung vorgestellt. NVIDIA GRID 2.0 bietet laut Herstellerangaben mit 128 möglichen Nutzern pro Server eine im Vergleich zu NVIDIA GRID 1.x doppelt so hohe Anwenderdichte. Durch die Verwendung aktueller Maxwell-GPU-Architektur verspricht NVIDIA eine doppelte so hohe Leistung der neuen vGPU-Plattform.

NVIDIA GRID 2.0 soll vom Start weg von Serverherstellern wie Cisco, Dell, HP und Lenovo zertifiziert sein und damit von Beginn an bereits 125 verschiedene Servermodelle unterstützen. Erstmals soll sich NVIDIAs GRID-Technologie zudem nicht mehr nur in Rack-Servern, sondern auch in Blade-Modellen verwenden lassen. Neben Hardware- nennt NVIDIA aber auch Softwarepartner wie VMware und Citrix, die NVIDIA GRID 2.0 mit Horizon und XenDesktop/XenApp ebenfalls von Anfang an unterstützen werden. NVIDIA spricht gleichzeitig von Linux-Unterstützung in NVIDIA GRID 2.0, die aber zumindest für Horizon 6 bereits seit Ende Juli 2015 bestand.

Kernstück der neuen NVIDIA-GRID-Plattform sind die neuen Hardware-GPUs Tesla M60 und M6, die die bereits drei Jahre alten K1- und K2-Karten der ersten GRID-Generation ersetzen. Die alten K1- und K2-Grafikkarten greifen auf vier beziehungsweise zwei Kepler-GPUs mit 16 GB DDR3- beziehungsweise 8 GB DDR5-RAM zurück und können 768 und 3.072 CUDA Cores zur Verfügung stellen.

Die neue Generation Tesla M60 und Tesla M6 dagegen basiert auf Maxwell-Chips und bietet im Fall der größeren Tesla M60 zwei GPUs mit 16 GB DDR5-RAM, während die kleinere Tesla M6 eine Maxwell-GPU mit 8 GB DDR5-RAM zur Verfügung stellt. Die Passiv/Aktiv-gekühlte Tesla M60 kommt so auf 4.096 CUDA Cores, die ungekühlte Tesla M6 auf 1.536. Die Tesla M60 ist für Tower- und Rack-Server vorgesehen und benötigt eine Dual Slot PCIe-Schnittstelle, die  kleinere Tesla M6 dagegen soll in Blade-Servern und konvergenten Infrastrukturlösungen zum Einsatz kommen und wird über MXM (Mobile PCI Express Module) angeschlossen.

Die Verfügbarkeit der NVIDIA-GRID-Plattform in Version 2.0 wird mit dem 15. September 2015 angegeben.

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