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Microsoft veröffentlicht zweite Technical Preview von Windows Server 2016

Windows Server 2016 steht in der zweiten Technical Preview bereit und bietet umfangreiche Neuerungen für Virtualisierung, Storage und Administration.

Auf der Ignite 2015, dem Nachfolger der lange Jahre erfolgreichen TechEd-Konferenz, hat Microsoft erwartungsgemäß die zweite Technical Preview seines kommenden Server-Betriebssystems Windows Server 2016 angekündigt. Anfang Oktober 2014 war der neue Windows Server noch als Windows Server vNext bzw. Windows Server 10 in einer ersten Technical Preview zusammen mit Windows 10 angekündigt worden, die Veröffentlichung wurde kurz darauf aber auf 2016 verschoben.

Als einer der Gründe für den verspäteten Release-Termin galten bei Marktbeobachtern bald umfangreichere Arbeiten an der zugrundeliegenden Architektur von Windows Server 2016 als anfangs von Microsoft geplant. Ein Beispiel hierfür wäre die Einführung des neuen Bereitstellungsmodells Nano Server, das noch weniger Komponenten als die bisher leichtgewichtigste Core-Server-Installation benötigen soll und sich gezielt an die Container-Virtualisierung mit Windows-Server-, Hyper-V- und Docker-Containern richtet. 

Laut offizieller Ankündigung seitens Microsoft enthält die zweite Technical Preview von Windows Server 2016 entgegen der ursprünglichen Verlautbarung nun doch bereits das Nano-Server-Bereitstellungsmodell, während die Unterstützung für Hyper-V- und Windows-Server-Container voraussichtlich erst in der dritten Technical Preview enthalten sein wird, deren Veröffentlichung im Laufe des Sommers 2015 ansteht.

Die jetzt veröffentlichte zweite Technical Preview bringt im Vergleich zur ersten Preview umfangreiche Neuerungen für Windows Server 2016 mit. Im Bereich Virtualisierung beispielsweise Rolling Upgrades für Hyper-V- und Scale-Out-File-Server-Cluster sowie Hot-Add-/Hot-Remove-Funktionen für Arbeitsspeicher und Netzwerkkarten. Beim Thema Netzwerk unterstützt Windows Server 2016 zudem unter anderem die Möglichkeit zu konvergenten Netzwerkkarten zwischen Tenant- und RDMA-Traffic (Remote Direct Memory Access).

Besonders umfangreich fallen auch die Neuerungen für Storage-Admins aus, denen Windows Server 2016 in der zweiten Technical Preview beispielsweise die neue Funktion Storage Spaces Direct bietet, mit der sich Storage Spaces über unterschiedliche Server aggregieren lassen. Verbesserungen gibt es zudem bei Storage Quality of Service (QoS) und Storage Replica, die bereits in der ersten Technical Preview enthalten waren.

Windows Server 2016 bietet in der zweiten Technical Preview auch Verbesserungen bei PowerShell Desired State Configuration (DSC) und dem PowerShell Package Manager, mit dem sich Software-Pakete per OneGet-Framework verteilen und bereitstellen lassen. Zudem wurde das Windows Management Framework 5.0 in einer neuen Preview veröffentlicht.

Die zweite Technical Preview von Windows Server 2016 kann über das TechNet Evaluation Center heruntergeladen und getestet werden.

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