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Funktionen und Features von Windows 10

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Windows Update for Business wird neues Update-Modell für Windows 10

P2P, Wartungsfenster und Distribution Rings: Mit Windows Update for Business ändert Microsoft auch sein Update-Modell für Windows 10.

Microsofts neuer Update-Mechanismus für Windows 10 wird den Namen Windows Update for Business tragen, so Microsofts Windows-Chef Terry Myerson auf der Ignite-Konferenz 2015. Bereits Anfang Februar 2015 hatte Microsoft die Eckpfeiler des neuen Update-Modells, Long Term Servicing Branches und Current Branch, vorgestellt.

Während für alle bisherigen Windows-Versionen regelmäßig zum monatlichen Patchday neue Sicherheitsupdates veröffentlicht werden, wird Windows 10 gemäß dem neuen Windows-as-a-Service-Motto regelmäßig auch Funktionsupdates erhalten. Anders als Endanwender sollen Unternehmen mit Professional- und Enterprise-Versionen von Windows 10 aber mehr Flexibilität beim Einspielen der Funktionsupdates erhalten.

Für besonders kritische Systeme empfiehlt Microsoft hierzu Updates über die Long Term Servicing Branches durchzuführen, bei denen lediglich Sicherheitsupdates eingespielt werden. In größeren Abständen sollen dann, ähnlich wie bisher bei Service Packs, auch Funktionsupdates nachgeliefert werden. Bei den Current Branches gibt es dagegen sogenannte Distribution Rings, mit denen Endgeräte in unterschiedliche Update-Kategorie eingeteilt werden und so unterschiedlich schnell mit Funktionsupdates versorgt werden können.

BYOD- (Bring Your Own Device) oder COPE-Geräte (Corporate Owned, Personally Enabled) können so ähnlich schnell neue Funktionen erhalten wie private Endgeräte, genauso lassen sich Funktionsupdates vor der Bereitstellung im gesamten Unternehmen aber auch zunächst auf ausgewählten Endgeräten auf ihre Stabilität testen.

Das neue Windows Update for Business bietet aber nicht nur unterschiedliche Update-Ringe, sondern lässt Administratoren auch über Wartungsfenster festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten Updates durchgeführt werden sollen. So lassen sich Updates beispielsweise an besonders kritischen Tagen vermeiden und zu unkritischen Zeiten durchführen.

Zusätzlich können Aktualisierungen für Windows 10 über Windows Update  for Business zukünftig auch über Peer-to-Peer-Verbindungen (P2P) im eigenen Unternehmensnetzwerk durchgeführt werden. Dabei können Systeme, die die Aktualisierung bereits erhalten haben, das Update an andere Systeme weitergeben. Gerade bei Zweigstellen mit geringer Bandbreite verspricht sich Microsoft durch P2P-Updates zusätzlich zum Download über Microsoft-Server schnellere Update-Vorgänge.

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