Dyn Internet Intelligence gibt Einblick in Internet- und Cloud-Performance

Dyn Internet Intelligence hat neue Monitoring-Möglichkeiten erhalten. Damit lassen sich zum Beispiel auch SLAs von Public Clouds überwachen.

Dyn ist bisher vor allem als Managed-DNS-Anbieter in Erscheinung getreten, arbeitet aber kontinuierlich am weiteren Ausbau seines Produktportfolios hin zum Performance-Monitoring von Internet-Services. Vor kurzem gab Dyn die Erweiterung von Dyn Internet Intelligence bekannt, mit der jetzt auch Public-Cloud-Strukturen auf ihre Performance hin analysiert werden können.

Internet Intelligence wurde erst im Mai 2014 durch die Übernahme von Renesys zum Dyn-Produkt und ermöglicht einen tiefgehenden Einblick in die verschiedenen Datenströme des Internets. Hierzu setzt Dyn auf mehr als 130 Sensoren weltweit, die aus physischer Hardware mit proprietärer Software bestehen und direkt bei großen Telekommunikations- und Internetanbietern mehr als eine Milliarde Messungen pro Tag vornehmen. Der „Puls des Internets“, so Paul Heywood, Managing Director EMEA von Dyn, wird dann über Standardbefehle wie Ping und Traceroute gemessen.

Dyn Internet Intelligence

Benutzeroberfläche von Dyn Internet Intelligence mit der Übersicht der verfügbaren Performance-Messpunkte.

Über die SaaS-Anwendung (Software-as-a-Service) Internet Intelligence stehen Dyn-Kunden diese Daten rückwirkend für die letzten drei Monate zur Verfügung. Während das Internet in zunehmendem Maße für immer mehr Unternehmen absolut kritische Bedeutung erlangt, müssten sich genau diese Unternehmen laut Paul Heywood fragen, auf welcher Grundlage sie ihre Infrastrukturentscheidungen treffen würden.

Dyn Internet Intelligence will genau diese Datengrundlage durch den Echtzeitzugriff auf detaillierte Performance-Kennzahlen verbessern, wodurch Unternehmen nicht mehr auf Schätzungen oder Hochrechnungen zu Datenverkehr und Performance im Internet angewiesen seien. Seit kurzem bindet Dyn Internet Intelligence nun auch die Public-Cloud-Angebote von Google, Amazon, Rackspace und DigitalOcean ein, weitere Anbieter sollen folgen. Damit erhalten Unternehmen die Möglichkeit, auch die Performance von Cloud-Services zu analysieren und zum Beispiel die Einhaltung von SLAs (Service Level Agreement) zu überwachen.

Dyn Internet Intelligence

Performance-Vergleich verschiedener Internet-Provider mit Dyn Internet Intelligence.

Dyn will seinen Kunden auf Basis dieser Daten verdeutlichen, dass das oft wenig greifbare Internet „wie jedes andere Netzwerk funktioniert: es ist kontrollierbar, man kann es verstehen und man kann es verwalten,“ so Paul Heywood. Unternehmen könnten so Netzwerkpfade und Traffic-Wege optimieren und die Performance verschiedener eigener Data Center sowie Standorte von Public-Cloud-Anbietern miteinander vergleichen und verstehen. Internet-Traffic nimmt schließlich nicht immer den geografisch kürzesten Weg, sondern meist den kosteneffizientesten – der aber unter Umständen die Performance in Mitleidenschaft zieht.

Bislang müssen Dyn-Kunden noch manuell auf die Internet-Intelligence-Daten reagieren, für die nahe Zukunft sind allerdings erste Automatisierungsmöglichkeiten angedacht. So läuft derzeit beispielsweise ein Soft-Launch des CDN-Directing (Content Delivery Network), bei dem Content-Netzwerke automatisiert auf veränderte Performance-Werte reagieren können.

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