Citrix XenServer 6.5 verspricht mehr I/O für Netzwerk und Storage

XenServer ist jetzt in Version 6.5 erhältlich. Citrix verspricht etliche Verbesserungen, zum Beispiel bei Netzwerk- und Storage-I/O.

Nachdem die Preview der neuen XenServer-Version Mitte des Jahres veröffentlicht wurde hat Citrix gestern den Schalter umgelegt und XenServer 6.5 offiziell verfügbar gemacht. XenServer ist seit Version 6.2 Open Source, daher kann auch XenServer 6.5 kostenfrei heruntergeladen werden.

Als eine der größten Neuerungen setzt XenServer 6.5 vollständig auf eine 64-Bit-Architektur, wodurch auch aktuelle 64-Bit-Serversoftware unterstützt wird. Zudem ermöglicht der Sprung von 32- auf 64-Bit laut Citrix auch deutliche Verbesserungen bei Netzwerk- und Storage-I/O, die gegenüber der reinen Compute-Performance immer wichtiger werde, so Citrix Vice President of Cloud Computing Steve Wilson in einem eigenen Blog-Beitrag. Mit XenServer 6.5 hat Citrix zudem Enterprise-Funktionen wie Workload-Balancing und Distributed Virtual Switch Controlling wieder in seinen Hypervisor integriert.

XenServer6.5 Performance

Von Citrix durchgeführte Performance-Benchmarks für XenServer 6.5 im Vergleich zu 6.2. Quelle: Citrix

Eine weitere Verbesserung gegenüber der Vorgängerversion betrifft den Umgang mit NVIDIAs GRID-Technologie zur GPU-Virtualisierung für virtuelle Desktops, durch die XenServer 6.5 eine um 50 Prozent höhere Serverdichte bei der Auslieferung von Highend-3D-Grafiken über XenDesktop ermöglichen soll. Damit verspricht Citrix also eine höhere Dichte virtueller Desktops, was sich entsprechend in niedrigeren Kosten und einer besseren Anwendererfahrung niederschlagen soll. 

Zu guter Letzt soll schließlich die Integration von Intels Trusted Execution Technology (Intel TXT) XenServer 6.5 sicherer als seine Vorgänger machen. Intel TXT sichert die Serverhardware vor Angriffen auf Hypervisor, Bios oder Firmware und soll so das Ausführen von Anwendungen auf kompromittierten Systemen erschweren. Eine weitere Sicherheitsfunktion ist das Asset Tagging oder Workload-Geotagging, mit dem das Ausführen bestimmter Workloads auf vorher definierte geografische Orte beschränkt werden kann.

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