Azure Active Directory Application Proxy sichert den Zugriff auf On-Premise-Apps

Per Microsoft Azure Active Directory App Proxy lässt sich der Zugriff auf On-Premise-Anwendungen absichern. Der Service ist jetzt allgemein verfügbar.

Microsofts Azure-Team lässt das Jahr mit zahlreichen Ankündigungen rund um Microsofts Cloud-Service ausklingen und entlässt neben Azure RemoteApp jetzt auch Azure Active Directory Application Proxy in die allgemeine Verfügbarkeit.

Azure Active Directory (AD) erweitert Microsofts Verzeichnisdienst Active Directory in die Cloud und bietet so Identitäts- und Zugriffsverwaltung wie beispielsweise Single Sign-On (SSO) auch für cloudbasierte Lösungen. Während Azure Active Directory bisher lediglich die Zugriffsverwaltung für cloudbasierte SaaS-Anwendungen (Software as a Service) ermöglichte, erweitert Azure Active Directory Application Proxy diese Verwaltungsmöglichkeiten auf On-Premise-Anwendungen.

Auf diesem Weg lässt sich die Identitäts- und Zugriffsverwaltung über Azure Active Directory auf unternehmensinterne, browserbasierte Anwendungen wie SharePoint-Seiten, Outlook Web Access und IIS-basierte Anwendungen (Internet Information Services) erweitern. Somit können Unternehmen ihre lokal installierten Anwendungen durch die Nutzer-Authentifizierung über einen Cloud-Proxy absichern.

Während der Preview-Phase wurde Azure Active Directory App Proxy laut Microsoft in mehreren Tausend Nutzerkonten aktiviert, mit denen mehr als eine Million HTTP-Transaktion durchgeführt worden sein sollen. Auf diesem Erfahrungsschatz aufbauend wurden neue Funktionen integriert, die neue Anwendungsszenarien ermöglichen und die Verwaltung des Azure-Services vereinfachen sollen.

Finale Version von Azure Active Directory App Proxy bringt neue Funktionen

Eine der wichtigsten Neuerungen besteht in der Möglichkeit, sich in der finalen Version des Azure Active Directory App Proxy nicht mehr nur gegenüber einer On-Premise-Applikation authentifizieren zu können, sondern per Kerberos Constrained Delegation (KCD) auch gegenüber Backend-Anwendungen. Damit soll der nahtlose Übergang zu Anwendungen geschaffen werden, die zur Authentifikation den Integrated-Windows-Authentication-Mechanismus nutzen.

Zudem wird der App-Proxy-Connector, der auf allen mit dem Unternehmensnetzwerk verbundenen Systemen installiert sein muss, zukünftig nicht nur Konfiguration und Einstellungen selbstständig über den App-Proxy-Service beziehen, sondern auch Updates. Damit verfolgt Microsoft langfristig das Ziel, den Managementaufwand auf lokalen Systemen vollständig zu eliminieren. Als Folge dieser Neuerung müssen bisherige Preview-Nutzer aber zunächst die Preview-Version des Connectors deinstallieren und die aktuelle Version 1.2 installieren.

Bisher war Azure Active Directory Application Proxy lediglich Kunden des kostenpflichtigen Premium-Modells von Azure Active Directory vorbehalten. In den nächsten Wochen sollen dann nach und nach auch alle  Nutzer des kostenfreien Azure Active Directory Basic auf den neuen Azure-Service zurückgreifen können. Auf diese Weise will Microsoft die Nutzerbasis des neuen Azure-Dienstes weiter erhöhen.

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