VMware erweitert Desktop-Virtualisierung um Horizon Flex und App Volumes

Mit App Volumes integriert VMware Anwendungs-Virtualisierung in Horizon 6 und bietet damit App- und Desktop-Virtualisierung aus einer Hand.

Trotz der starken Stellung im Markt für Server-Virtualisierung steht VMware beim Thema Desktop-Virtualisierung noch immer im Schatten von Citrix XenApp und XenDesktop. Allerdings baut VMware die Funktionen seiner VDI-Lösung Horizon 6 kontinuierlich aus, auf der VMworld Europe kamen letzte Woche mit App Volumes, Horizon Flex und Horizon Air drei neue dazu.

App-Streaming: Aus CloudVolumes wird App Volumes

Die kürzlich von VMware aufgekaufte CloudVolumes-Technologie geht jetzt als VMware App Volumes in Horizon 6 und VMware Workspace auf und ermöglicht damit die skalierbare Just-in-Time-Bereitstellung von Anwendungen an virtuelle Desktops. Die Applikationen werden dazu in Container verpackt und mit den dafür notwendigen Daten in Echtzeit ausgeliefert. Durch zentrales Image-Management lassen sich die so virtualisierten Anwendungen zentral verwalten und updaten, während die Bereitstellung auf den Clients in wenigen Minuten erledigt sein soll.

Da die Anwendungen getrennt vom Desktop virtualisiert werden, ergibt sich eine persistente Nutzererfahrung (Daten können innerhalb der Applikationen gespeichert und verändert werden) bei allen Vorteilen nicht-persistenter Virtualisierung. VMware App Volumes arbeitet einerseits mit VMware Horizon 6 zusammen, lässt sich aber auch mit Citrix XenApp ab Version 6.5 nutzen. Durch die Kombination aus Desktop- und Anwendungs-Virtualisierung gemeinsam in einer Software-Lösung dürfte Horizon 6 dank App Volumes bei vielen VDI-Admins zusätzliche Pluspunkte sammeln.

Horizon FLEX bedient kleinere VDI-Szenarien

Mit Horizon FLEX rundet VMware sein Portfolio für die Desktop-Virtualisierung zudem nach unten hin ab. Während Horizon Air (bis vor kurzem noch Horizon DaaS) virtuelle Desktops per Cloud (Desktop-as-a-Service) bereitstellt, ermöglicht Horizon 6 vor allem das zentralisierte Deployment von VDI-Umgebungen über ein eigenes Data Center.

Horizon FLEX dagegen dient der lokalen Bereitstellung von virtuellen Windows-Desktops an Mac- oder Windows-PCs und richtet sich gezielt an Unternehmen, die externe Mitarbeiter zeitlich begrenzt mit internen Applikationen und Daten versorgen müssen. Über Horizon FLEX können diese laut VMware sicher und kontrolliert bereitgestellt werden, während das Image-Management über VMware Mirage erledigt wird. Horizon-FLEX-Desktops lassen sich zudem auch lokal per USB-Stick bereitstellen.

Horizon Air Desktop DR: Disaster Recovery für virtuelle Desktops

Mit Horizon Air Desktop DR bringt VMware nach eigenen Aussagen den ersten Cloud-basierten Disaster-Recovery-Service für virtuelle Desktops auf den Markt. Horizon Air Desktop DR basiert auf der DaaS-Variante Horizon Air und bringt im Fall der Fälle verlorengegangene virtuelle Desktops aus der Cloud wieder ins Data Center zurück.

Für VMware-Kunden soll diese Variante kostengünstiger zu realisieren sein als physische DR-Lösungen. In Großbritannien ist Horizon Air Desktop DR laut VMware ab sofort verfügbar, im ersten Quartal 2015 soll es dann auch in Frankreich und Deutschland soweit sein.

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