VMware vRealize Suite 6 verbessert das Management von Hybrid Clouds

VMware aktualisiert seine vRealize Suite und verbessert damit das Management hybrider Infrastrukturen. Version 6 enthält auch zwei neue Tools.

Schon auf der VMworld 2014 in San Francisco Ende August hat VMware ein Rebranding seiner Management-Tools bekanntgegeben und in diesem Zug die vRealize Suite vorgestellt, mit der VMware seinen Fokus auf die Verwaltung hybrider Cloud-Strukturen weiter verstärkt. Auf der VMworld Europe in Barcelona wurden jetzt Anfang der Woche zahlreiche Updates und neue Funktionen der vRealize Suite in der neuen Version 6 vorgestellt.

vRealize Suite 6 verbessert Hybrid-Cloud-Management

Die VMware vRealize Suite stellt Administratoren eine umfangreiche Management-Plattform zur Verwaltung heterogener, hybrider IT-Infrastrukturen zur Verfügung. Mit der vRealize Suite lässt sich die vCloud Suite, die die Verwaltung einer VMware-basierten Private Cloud ermöglicht, um das Management von Infrastrukturen erweitern, die zum Beispiel auf OpenStack, Amazon Web Services, Microsoft Hyper-V oder auch KVM setzen.

vCloud Realize

Die vRealize Suite erweitert das Management von vCloud Air um heterogene Infrastrukturen.

Zu den neu vorgestellten Funktionen der vRealize Suite gehört auch eine neue Architektur für vRealize Operations, bis zum Rebranding vCenter Operations Management Suite genannt. Durch die neue Architektur verspricht VMware zum Beispiel eine bis zu achtmal höhere Skalierbarkeit sowie eingebaute Hochverfügbarkeits- und Replikationsfunktionen. vRealize Operations 6 enthält laut VMware auch erweiterte Analytics-Funktionen sowie neue Möglichkeiten bei Kapazitätsplanung und Projektmanagement, mit der sich Auslastung und Ressourcenverteilung besser planen lassen sollen.

vRealize Automation ermöglicht NSX-Verwaltung

Speziell an CIOs richtet sich VMwares Angebot von vRealize Business, das innerhalb der vRealize Suite Kostenkontrolle und Qualitätssicherung ermöglichen soll. Das Update auf Version 6 bringt Entscheidern zum Beispiel eine von Haus aus integrierte Kostenkontrolle und Chargeback-Möglichkeiten. Die neueste Version von vRealize Automation dagegen bietet vor allem eine tiefere Integration in vRealize Operations, durch die sich das Cloud-Lifecycle-Management optimieren lassen soll.

Das Update gibt Administratoren so beispielsweise die Möglichkeit, virtuellen Maschinen über Policy-basierte Arbeitsabläufe Ressourcen zuzuweisen, um deren Auslastung zu optimieren. Zudem lässt sich jetzt VMware NSX in vRealize Automation integrieren, um virtuelle Netzwerke und Services wie Load Balancer zu verwalten und bereitzustellen.

Neue Tools der vRealize Suite: vRealize Code Stream und vRealize Air Compliance

Neue Funktionen gibt es  zudem für das Log-Management-Tool vRealize Log Insight, das sich jetzt besser in vRealize Operations integrieren lässt und so eine bessere Analyse strukturierter und unstrukturierter Daten ermöglichen soll. Zudem wurde die Möglichkeit für Rollen-basierte Zugriffskontrolle implementiert, wodurch VMware-Kunden Zugang zu und Berechtigungen in Log Insight auf Grundlage der jeweiligen Funktion ihrer Mitarbeiter abstufen können.

Innerhalb der vRealize Suite wurden zudem zwei neue Tools vorgestellt: Mit vRealize Code Stream geht VMware erste Schritte in Richtung DevOps, während die SaaS-basierte (Software-as-a-Service) Compliance-Plattform vRealize Air Compliance derzeit lediglich als Beta-Version zur Verfügung steht. Unternehmen können sich für die Beta-Phase anmelden und erhalten dann die Möglichkeit zu Echtzeit-Scans ihrer vSphere-Umgebung, um ihre Infrastruktur auf verschiedene Compliance- und Security-Vorgaben hin zu testen.

VMware verstärkt den Fokus auf die Hybrid Cloud

Insgesamt stärkt VMware mit den einzelnen Tools auch die Management-Plattform vRealize Suite an sich und bietet IT-Abteilungen damit noch mehr Möglichkeiten beim Management ihrer hybriden Infrastrukturen. Während zum Beispiel Microsoft als einer der großen VMware-Konkurrenten immer noch stark daran arbeitet, Kunden von On-Premises-Bereitstellungen in die eigene Public Cloud Microsoft Azure zu ziehen, sieht VMware die Zukunft eindeutig in der Hybrid Cloud.

Nur die Hybrid Cloud, so VMware-CEO Pat Gelsinger während der Keynote der VMworld Europe 2014, sei flexibel und gleichzeitig robust genug, um den Anforderungen moderner IT gerecht zu werden. In diesem Licht sind auch Produkte wie EVO:RAIL als einfachster Weg zum Software-defined Data Center mit eigenen Compute-Ressourcen, VMware Integrated OpenStack als Management-Framework für On- genauso wie für Off-Premises-Infrastrukturen oder der weitere Ausbau der vCloud-Air-Rechenzentren zu sehen. Als eine zentrale Botschaft seiner Keynote ließ Pat Geslinger die rund 9.000 Teilnehmer der VMworld Europe dann auch wissen: Die Hybrid Cloud ist die Zukunft.

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