Neue Server-Rolle: Windows 10 bringt auch neue Version von Windows Server

Mit Windows 10 kommt auch eine neue Windows-Server-Generation. Viel verrät Microsoft dazu zwar noch nicht, gibt aber einen ersten Ausblick.

Bei der offiziellen Vorstellung von Windows 10, das neben Verbesserungen der Benutzeroberfläche vor allem auch neue Business-Features bringt, betonte Microsoft die plattformübergreifende Verfügbarkeit der neuen Windows-Generation und schloss damit ausdrücklich auch das Data Center mit ein. Wenig überraschend wird mit der Desktop-Version von Windows 10 also auch eine neue Version von Windows Server erscheinen, zu der Microsoft allerdings noch nicht viele Details verrät.

Über den Server & Cloud Blog gibt das verantwortliche Team von Microsofts Server- und Enterprise-Sparte aber einen kleinen Ausblick auf kommende Funktionen und Server-Rollen. Die neue Windows-Server-Generation soll Infrastruktur-Upgrades erleichtern, indem Hyper-V-Cluster ohne Downtime für Workloads oder Anwendungen auf die neue Version aktualisiert werden können. Um die Migration zu erleichtern wird es zudem Unterstützung für gemischte Umgebungen mit der neuen und älteren Server-Versionen geben.

Die kommende Server-Generation wird zudem die neue Server-Rolle Network Controller enthalten, mit der sich virtuelle und physische Netzwerke besser verwalten lassen sollen. Zusätzlich verspricht Microsoft verbesserte SDN-Funktionen (Software-defined Networking) für mehr Flexibilität und Kontrolle in Unternehmensnetzwerken. Eine neue synchrone Storage-Replikation soll die Verfügbarkeit von Schlüssel-Applikationen im Data Center erhöhen, während über ein neues Storage-QoS-Feature (Quality of Service) Minimum- und Maximum-IOPS (Input/Output Operations per Second) festgelegt werden können.

Die neue Server-Generation soll in Remote-Desktop-Szenarien eine bessere Applikations-Kompatibilität mit OpenGL und OpenCL sicherstellen und neue Funktionen zur Identitäts- und Zugriffsverwaltung für Administratoren enthalten. Letzteres soll durch zeitbasierte Zugriffssteuerung und unterschiedlichen Zugriffsrechen dem Risiko von zu hohen Admin-Rechten entgegenwirken.

Zum weiteren Zeitplan macht Microsoft keine Angaben, für Windows 10 wird es Anfang 2015 eine Consumer Preview geben, die finale Version wird erst nach der Build-Konferenz im April 2015 erwartet. Dazwischen findet Ende Oktober in Barcelona die TechEd Europe statt, die ebenfalls einen geeigneten Rahmen für weitere Details darstellen würde. Seit gestern kann neben der Technical Preview von Windows 10 über das Technet Evaluation Center auch eine Technical Preview der kommenden Windows-Server-Version heruntergeladen und getestet werden.

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