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Funktionen und Features von Windows 10

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Windows 10 im Überblick: Microsoft bringt Startmenü für Desktop-Nutzer zurück

Mit Windows 10 geht Microsoft weiter auf Desktop-Nutzer zu. Vor allem Startmenü und Fenstermodus sollen Tastatur- und Maus-Bedienung erleichtern.

Microsofts kommende Windows-Generation trägt den Namen Windows 10. Damit bricht Microsoft mit der bisherigen Versionszählung und überspringt überraschend die im Vorfeld der gestrigen Ankündigung allgemein erwartete Versionsnummer 9. Die ungewöhnliche Namensgebung ist aber auch die einzige wirkliche Überraschung im Zusammenhang mit der neuen Windows-Version.

Die neuen Funktionen wie das wieder integrierte Startmenü, das Ende der Kachel-Optik oder im Fenstermodus ausführbare Apps wurden entweder bereits offiziell angekündigt oder waren über inoffizielle Wege bekannt geworden. Nach den vielen Problemen und Beschwerden mit Metro-Oberfläche und Charms-Bar, eigens für die Touch-Bedienung optimierte Elemente, stellt Windows 10 damit die konsequente Annäherung an die klassische Desktop-Nutzung dar.

Startmenü und Fenstermodus: Bessere Desktop-Nutzung in Windows 10

Eine der auffälligsten Neuerungen in Windows 10 ist die Rückkehr des Startmenüs. Wie in Windows 7 erhalten Nutzer darüber nun wieder Zugriff auf häufig benötigte Funktionen oder Anwendungen, zudem werden in Windows 10 die aus der Metro-Oberfläche bekannten Live-Kacheln integriert. Damit ist das neue Startmenü nicht einfach ein Schritt zurück zu Windows 7, sondern vereint Elemente aus beiden Versionen. Die „Modern UI“ oder früher Metro genannte Oberfläche wird auf Desktop-Systemen verschwinden, soll auf Tablets allerdings nach wie vor zum Einsatz kommen. Eine Continuum genannte Funktion soll zudem bei 2-in-1-Geräte oder Convertibles wie den Surface-Tablets den Übergang zwischen den beiden Nutzerprofilen organisieren.

Startmen� in Windows 10

Windows 10 bringt das Startmenü zurück, integriert aber auch die Live-Kacheln aus Windows 8.

Eine weitere Erleichterung für Desktop-Nutzer bietet Windows 10, indem Apps in der neuen Windows-Version im Fenstermodus ausgeführt werden. Wie bei herkömmlichen Programmen in Windows 7 und früheren Versionen können Apps in Windows 10 damit variabel in der Größe angepasst werden. Bereits in Windows 8.1 wurde eine Titelleiste für Windows-Apps eingeführt, mit der sich Apps wie gewohnt in der oberen rechten Ecke mit Klick auf das X schließen lassen.

Fenstermodus f�r Apps in Windows 10

In Windows 10 werden auch Apps im Fenstermodus ausgeführt und lassen sich in der Größe anpassen.

Die für Windows-Nutzer äußerst hilfreiche Tastenkombination „Ctrl“ + „Tab“ wird mit Windows 10 gewissermaßen in App-Form gegossen und erhält eine eigene Schaltfläche, mit der sich die Task View auch per Touch-Eingabe aufrufen lässt. Eine neue Darstellung aller offenen Programme und Apps soll zudem für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Task View in Windows 10

Die neue Task View bietet einen Überblick über offene Programme und Apps und ist jetzt auch per Touch-Eingabe erreichbar.

Windows 10 wird darüber hinaus noch zahlreiche weitere kleinere Neuerungen beinhalten, mit der die Benutzererfahrung weiter verbessert werden soll. So erlaubt die neue Snapped-View-Ansicht in Windows 10 die Ansicht von vier statt wie bisher nur zwei Apps gleichzeitig. Mit Einführung der Multiple-Desktops-Funktion lassen sich verschiedene Desktops parallel anlegen, um beispielsweise berufliche und private Nutzung klar voneinander trennen zu können. Zudem wurde der Datei-Explorer überarbeitet und zeigt nun häufig genutzte Dateien oder Ordner an.

Snap View in Windows 10

Die neue Snap View erlaubt die Anzeige von vier statt bisher nur zwei Apps.

Smartphone, Desktop, Xbox und Server: Windows 10 auf allen Plattformen

Eine der weitreichendsten Neuerungen in Windows 10 ist die Ankündigung, dass die neue Windows-Version plattformübergreifend auf Smartphones, Tablets, Laptops, Desktops, Servern und auch der Xbox zum Einsatz kommen wird. Schon seit Windows 8 hat Microsoft offiziell das Ziel einer wirklich einheitlichen Windows-Plattform ausgegeben, um die App-Entwicklung zu vereinfachen. Trotz der mit Windows 8.1 eingeführten Universal Apps, die bereits die Nutzung einer großen gemeinsamen Code-Basis für Windows-Phone- und Windows-8-Apps ermöglichen, müssen Entwickler nach wie vor separate Apps in den Windows-Phone- und Windows-Store einreichen.

Windows 10 dagegen soll einen einheitlichen Store mit einheitlichem Entwicklungsmodell beinhalten, bei dem Entwicklern ein einziges API-Layer zur Verfügung steht und sich je nach Endgerät lediglich die grafischen Elemente der Nutzeroberfläche ändern. Ob damit allerdings tatsächlich über alle Plattformen hinweg ein einheitlicher Windows-Kernel genutzt wird bleibt weiter offen, zumindest scheint mit Windows 10 allerdings das Ende von Windows RT eingeläutet, das einfach in Windows 10 aufgehen wird. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Zukunft von Windows auf Endgeräten mit ARM-Architektur. Entsprechende Geräte sind nicht in der Lage, x86-Anwendungen auszuführen. Sollten ARM-Geräten unter dem Label Windows 10 weiterhin im Portfolio bleiben, droht gegenüber Endanwendern ein noch größeres Kommunikationsproblem als schon mit Windows RT.

Daher erscheint es durchaus möglich, dass Windows 10 die Unterstützung von ARM-Architekturen aufgibt und vollständig auf Intel-SoCs (System-on-a-Chip) setzt, die längst auch erfolgreich in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen. ARM-basierte Windows-Tablets sind aufgrund der eingeschränkten Funktionalität im Markt wenig erfolgreich, derzeit vertreiben lediglich noch Microsoft und Nokia entsprechende Geräte. Details hierzu sowie zum Entwicklungs-Modell sollen laut Microsoft erst zur nächsten Build-Konferenz im April 2015 veröffentlicht werden.

Technical Preview ab heute erhältlich, Consumer Preview Anfang 2015

Bereits heute Abend ab 18 Uhr US-Zeit ist über ein spezielles Windows Insider Program eine Technical Preview von Windows 10 verfügbar, die sich speziell an IT-Abteilungen und Unternehmenskunden richtet und einen ersten Einblick in die neuen Funktionen gibt. Laut Microsoft handelt es sich hierbei allerdings noch um eine sehr frühe Version, die noch fehleranfällig ist und in der viele Funktionen noch nicht integriert sind.

Anfang 2015 soll dann eine stabilere und funktionsreichere Consumer Preview veröffentlicht werden, bevor nach der Build-Konferenz im April 2015 die finale Version veröffentlicht wird. Zu den Preisen äußerte sich Microsoft bislang nicht, bestimmte Versionen von Windows 8 könnten allerdings ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 erhalten. Ob und wie sich Windows RT und mehr noch Windows Phone auf Windows 10 aktualisieren lassen werden ist derzeit noch völlig unklar.

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