XenApp und XenDesktop 7.6 mit neuen Funktionen und verbesserter Sicherheit

XenDesktop und XenApp 7.6 bringen unter anderem Verbesserungen bei Provisioning Services und Sicherheit und sollen noch im September verfügbar sein.

Citrix hat die neue Version 7.6 seiner Lösung zur Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung XenApp und XenDesktop vorgestellt. Der kleine Versionssprung von 7.5 auf 7.6 bringt einige der Funktionen zurück, auf die Citrix-Admins seit dem Wechseln von XenDesktop und XenApp auf die Flexcast Management Architecture (FMA) vor einem Jahr verzichten mussten. Zudem verspricht Citrix Verbesserungen bei der Sicherheit und stellt mögliche Kosteneinsparungen in Aussicht.

XenDesktop 7.6 bringt Unterstützung für anonyme Logins zurück

XenApp und XenDesktop bieten in Version 7.6 Unterstützung für UC-Lösungen (Unified Communications) wie Microsoft Lync Server 2013 und dazu passend auch für Peripheriegeräte wie Webcams, Headsets und Lync-Telefone mit dem USB-Standard 3.0. Gleichzeitig steht Remote-Sitzungen jetzt per DirectX/2D-Rendering der Zugriff auf die Server-GPU zur Verfügung, was eine verbesserte und performantere Grafikdarstellung ermöglichen soll.

Neu bzw. wieder eingeführt wurde mit XenApp und XenDesktop 7.6 auch der Pre-Launch von Anwendungen, das Aufrechterhalten der Benutzersitzung auch bei einem Verlust der Datenbankverbindung sowie eine Art Gastzugang für virtualisierte Anwendungen und Desktops über den anonymen Login ohne Benutzername oder Kennwort. Zudem hat das HDX Mobile SDK ein Update erhalten, durch das sich Desktop-Anwendungen für Windows noch einfacher und schneller für die Anwendungsvirtualisierung auf mobilen Endgeräten anpassen lassen sollen. Über den Citrix Connector 7.5 für System Center Configuration Manager lässt sich zudem der Benutzerzugriff auf virtuelle Anwendungen und Desktops über Microsoft System Center Configuration Manager verwalten.

Die neue Version bietet auch verbesserte Sicherheitsrichtlinien, zum Beispiel bei der Filterung der Zwischenablage. Damit sollen IT-Abteilungen in die Lage versetzt werden, den Datenfluss zwischen lokalem Client und Remote-Sitzung besser kontrollieren zu können, um das Speichern geschäftskritischer Daten auf dem lokalen Client zu verhindern.

Citrix Provisioning Services versprechen deutliche IOPS-Reduzierung

Verbesserungen bei den Citrix Provisioning Services versprechen deutliche Kosteneinsparungen, indem beim Einsatz von XenApp und XenDesktop zum Caching auf den Arbeitsspeicher des Provisioning-Servers zurückgegriffen werden kann, was die IOPS (Input/Output Operations per Second) um bis zu 99 Prozent verringern soll. Damit wird laut Citrix die Performance-Beschleunigung durch teuren SSD- oder Flash-Speicher unnötig.

XenDesktop und XenApp sind Teil der Mobility-Lösung Citrix Workspace Suite, zu der auch XenMobile und ShareFile gehören. XenApp und XenDesktop 7.6 sollen bereits im September 2014 verfügbar sein. Mit der neuen Version macht Citrix sein Produktportfolio weiter fit für den härter werdenden Konkurrenzkampf im Markt für Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung. Vor allem Microsoft mit den Remote Desktop Services (RDS) und VMware mit Horizon 6 und dem jüngsten Zukauf CloudVolumes gelten inzwischen als ernstzunehmende Alternativen am Markt.

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