IT-Prioritäten 2014: So wollen europäische IT-Verantwortliche investieren

Die gute Nachricht ist, dass europäische IT-Abteilungen 2014 mehr Geld für Investitionen haben. Noch besser ist, dass Deutschland am meisten zulegt.

Abbildung 1: So entwickeln sich 2014 die IT-Budgets in Europa.

TechTarget hat in Europa über 1000 IT-Profis zur ihren Plänen für die IT-Investitionen 2014 befragt. Ein Ergebnis der Studie, die Sie hier kostenlos herunterladen können: Die IT-Budgets in Deutschland steigen 2014 durchschnittlich um 4,6 Prozent. Das liegt über dem europäischen Mittelwert von 3,0 Prozent (Abbildung 1). Damit liegt Deutschland auf dem ersten Platz vor Großbritannien mit 3,6 Prozent Zuwachs. In Frankreich steigt das IT-Budget mit durchschnittlich 1,7 Prozent vergleichsweise gering.

Das zusätzliche Geld bei den europäischen IT-Investitionen wollen 52 Prozent der Befragten für Software ausgeben, gefolgt von Hardware (49 Prozent) und Personal (43 Prozent).

Abbildung 2: Die wichtigsten IT-Projekte der europäischen IT-Verantwortlichen.

Die Top 3 bei den IT-Projektausgaben (Abbildung 2) sind für 51 Prozent der Studienteilnehmer die Server-Virtualisierung, der Kauf von Tablet-PCs (41 Prozent) und IT-Investitionen für Business Continuity (BC) und Disaster Recovery (DR) bei 40 Prozent.

Mobile Computing

Das Thema Mobility ist für europäische Unternehmen insgesamt sehr wichtig. Neben Tablets stehen für 40 Prozent auch noch Smartphones auf der Einkaufsliste und 37 Prozent beabsichtigen weitere IT-Investitionen im Mobility-Bereich. Dazu kommen für 33 Prozent noch Ausgaben rund um mobile Applikationen.

In Deutschland steht Mobility für 35 Prozent nur auf Platz zwei, wenn die IT-Verantwortlichen zur den wichtigsten IT-Initiativen ihrer Unternehmen für 2014 befragt werden. Für 42 Prozent ist Konsolidierung der bedeutendste Punkt. Europaweit liegen Mobility und Konsolidierung dagegen nahezu gleich auf (36 und 34 Prozent). In Großbritannien wollen dagegen 37 Prozent besonders mobil sein, während nur 29 Prozent an Konsolidierung denken. Dafür hat dort eine virtualisierte Infrastruktur für 33 Prozent mehr Vorrang. Mit dieser Prozentzahl kommt dieses Vorhaben bei den Deutschen auf Platz drei.

Cloud Computing

Ausgaben für eine Private Cloud planen 27 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer ein, was dieses Vorhaben auf Platz vier der To-Do-Liste bringt. Nur 20 Prozent denken an externes Cloud Computing. In Frankreich sieht man das ähnlich (29 und 19 Prozent), während in Großbritannien 32 Prozent lieber in die Public Cloud gehen, statt in Private Clouds zu investieren (25 Prozent).

Sie können die Studie 2014 IT Priorities Europe hier kostenlos herunterladen.

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