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Studie: Unzureichende Tools in Unternehmen fördern BYOD

Steve Furthmüller

Bring Your Own Device (BYOD) sei für viele eine Notlösung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „2013Connected Enterprise Survey”, durchgeführt

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von Alfresco und Loudhouse. Es wurden 1.600 Arbeitnehmer und Führungskräfte aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern aus acht Ländern befragt. Die Teilnehmer arbeiten in unterschiedlichen Branchen wie Fertigungsindustrie, Finanzwirtschaft, Medienindustrie und dem öffentlichen Sektor – davon sind 200 aus Deutschland.

Nach der Umfrage ist der BYOD-Boom „aus der Not geboren“, da die Unternehmens-IT mit den Erfordernissen der Mitarbeiter nicht Schritt halten kann. Beruflich greifen diese daher für den Austausch von Dokumenten verstärkt auf ihre eigenen Geräte und File-Sharing-Dienste zu. 74 Prozent der deutschen Befragten würden aber gerne Tools verwenden, die vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass es eine merkliche Produktivitätssteigerung gibt, wo die IT-Abteilung dem Bedarf entspricht. BYOD führt der Studie zufolge aber zu zusätzlichem Frust. So vermuten 70 Prozent der Befragten weltweit, dass sie ihre privaten Collaboration-Tools in Zukunft beruflich stärker nutzen werden. In Deutschland seien es 61 Prozent. 84 Prozent der Teilnehmer gaben an, in den letzten 12 Monaten Probleme mit dem Versand großer Dateien gehabt zu haben. Für 49 Prozent stellt die Speicherung an verschiedenen Orten und die damit einhergehende E-Mail-Flut ein zunehmendes Problem dar. Die Suche nach Dokumenten bedeutet für 44 Prozent der Teilnehmer ein ständiges Ärgernis und 38 Prozent kämpfen mit unterschiedlichen Versionen.

Die Ergebnisse der Studie „2013 Connected Enterprise Survey“ im Überblick.

Die Marktforscher von Loudhouse stellen fest, dass die IT-Abteilungen an Lösungen arbeiten. So fördern 39 Prozent den Einsatz von öffentlichen Cloud-Sharing-Plattformen und 48 Prozent die Verwendung von privaten Cloud-Sharing-Apps. 49 Prozent der Teilnehmer ermuntern ihre Anwender Cloud-Dienste für die Zusammenarbeit zu verwenden - 28 Prozent möchten dies dagegen nicht.

Nach der Studie halten es 87 Prozent der Befragten für wichtig, dass sich Dokumente via Smartphones und Tablets bearbeiten lassen. Cloud- und On-Premise-Systeme wollen 82 Prozent integrieren.

28 Prozent glauben, dass die IT-Abteilung nicht darauf eingestellt sind, unternehmensübergreifende Prozesse anzubieten, obwohl 88 Prozent dies fördern wollen. Hintergrund: Zurzeit dürfen nur Dokumente mit Partnern, Kunden und Lieferanten ausgetauscht werden.

Die Marktforscher fanden heraus, dass weltweit 89 Prozent der Teilnehmer Tools vorziehen, die das Unternehmen ihnen zur Verfügung stellt. In Deutschland sind das 74 Prozent. Im Gegensatz dazu möchten weltweit 37 Prozent selbst entscheiden, welche Tools sie verwenden. Des Weiteren gaben 89 Prozent aller Befragten an, dass sie eine einzige, gesicherte Verbindung vorziehen, um auf alle geteilten Dokumente zuzugreifen. Dabei sei das verwendete Gerät egal.

Die Studie besagt auch, dass die Menge der Geschäftskontakte rasant ansteigt. So sollen 78 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass sich in den nächsten beiden Jahren die Zahl der Personen, mit denen sie Informationen austauschen um 20 Prozent erhöht. Grund für den Zuwachs wären nach Aussage von 57 Prozent der Befragten Kunden, 55 Prozent gaben Kollegen an anderen Standorten an und 51 Prozent sehen den Zuwachs bei Mitarbeiter am eigenen Standort.

18 Prozent aller Befragten halten jedoch in Bezug Wissensaustausch ihre Firma für „sehr effektiv“. In Deutschland sind die Anwender kritischer. Nur 13 Prozent sollen sich entsprechend positiv geäußert haben.


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