Cisco setzt auf PCIe-Flashkarten von Fusion-io zur Integration in UCS Blade-Server

Cisco setzt künftig auf PCIe-Flashkarten von Fusion-io. Damit will Cisco die Flash-Technologie von Fusion-io in UCS Blade-Server integrieren.

Cisco und Fusion-io haben eine Partnerschaft bekanntgegeben, die zur Integration der Flash-Technologie von Fusion-io in die Unified Computing System (UCS) Blade-Server führen soll.

Die Vereinbarung macht Fusion-io zum OEM-Partner für die Herstellung von Originalkomponenten des Netzwerk-Giganten. Das verleiht Fusions Flash-Strategie zusätzlichen Nachdruck: Ein weiterer großer Name bietet damit Unterstützung beim Versuch des Unternehmens, sich gegen seine eher traditionell aufgestellten Storage-Rivalen durchzusetzen.

Flash-Bausteine sind schon seit Längerem allgemein als überlegene Storage-Technologie anerkannt – zumindest, wenn es um Performance geht. Die Kosten für eine Implementierung in Storage-Arrays sind jedoch nach wie vor hoch, was letztlich der Hauptgrund dafür ist, dass Festplatten-Laufwerke aus Sicht der meisten Unternehmen immer noch die bessere Wahl sind.

Allerdings: Anstatt einfach SSDs auf Storage-Seite einzubauen, hat Fusion-io eine PCIe-Flash-Karte entwickelt, die direkt in den Server eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht ein Halten kritischer Daten direkt am Rechner für schnellen Zugriff. Dadurch ergibt sich laut Fusion-io der gewünschte zusätzliche Schub an Performance, ohne jedoch die hohen Kosten für einen Einbau von Flash-Speicher in die Storage-Schränke am Backend zu verursachen.

Fusion-io sieht sich gern als Anbieter von Komponenten, die zusätzlich zu seinen Dienstleistungen gekauft werden können. Das Unternehmen hat sich darauf konzentriert, das Produkt technologisch offen zu gestalten. Dies soll die Kompatibilität zu möglichst allen in einem Rechenzentrum vorhandenen Ausstattungen erhalten.

Durch die Partnerschaft mit Cisco werden die PCI-Karten zur eingebauten Funktion, wenn die neuen UCS-Bladeserver im Laufe dieses Jahres ausgeliefert werden. Die Vereinbarung verlängert Fusion-ios wachsende Liste von OEM-Partnern – auf der auch schon Dell, HP und IBM zu finden sind.

„Mit diesem Geschäftsabschluss ist Fusion-io jetzt feste Verbindungen mit allen großen Server-Anbietern eingegangen. Der Cisco UCS-Deal macht gewissermaßen die Sammlung komplett“, sagte Simon Robinson, Vice-President of Storage Research der 451 Group, gegenüber Computer Weekly.  „Damit wird vor allem die Botschaft verstärkt, dass man zu allen wichtigen Server-Plattformen kompatibel ist.“

Robinson konstatiert, dass diese Partnerschaften die Herangehensweise des Unternehmens an das Thema Flash klar bestätigen. Andere Storage-Optionen, etwa unter Beteiligung von EMC, seien jedoch längst noch nicht vom Tisch.

„Das ist nicht notwendigerweise eine 'binäre' Entscheidung in Form eines Entweder/Oder. Einige besonders I/O-empfindliche Anwendungen/Workloads sollten besser über serverseitig integriertes Flash bedient werden. Andere können jedoch in gleicher Weise davon profitieren, wenn Flash in der Storage-Schicht bereitgestellt wird“, fügt Robinson hinzu. Es gibt eine  Menge Anspannung, die sich hier Bahn bricht. Fusion-io vermarktet seine Botschaft äußerst aggressiv den alteingesessenen Storage-Lieferanten gegenüber. Aber die Realität sieht wohl so aus, dass der Markt für Storage sich in nächster Zeit nicht großartig bewegen wird.“

 

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