Das Testen von Mainframes verletzt den Schutz personenbezogener oder vertraulicher Daten

Das Testen von Mainframe-Apps ist schwierig. Die Daten sollen so real wie möglich sein. Damit kommen Sie aber schnell mit dem Datenschutz in Konflikt.

Eine Umfrage des Software-Herstellers Compuware verdeutlicht den Zwiespalt, wenn man echte Daten zum Test von Applikationen verwendet. Der Schutz personenbezogener und vertraulicher Informationen könnte dadurch aufgehoben sein und somit ist das eine Verletzung der Privatsphäre.

An der Umfrage von Vanson Bourne nahmen 510 CIOs teil. Sie deckt auf, dass 20 Prozent der Firmen die Kundendaten nicht unkenntlich machen oder anderweitig schützen, bevor diese an Außenstehende für Testzwecke ausgeliefert werden.

43 Prozent der Befragten, die Kundendaten ausgeben, gaben an, dass sie die Gesetze und Richtlinien bezüglich des Datenschutzes nicht richtig verstehen. Das bezieht sich auf die Regularien, in welchem Umfang man gesammelte Daten weiterverwenden darf.

Um Probleme mit dem Datenschutz zu vermeiden, machen einige Unternehmen die Kundendaten vorher unkenntlich. Weiterhin geben Sie oftmals nur einen Bruchteil der Daten heraus und keine vollständige Kopie.

Mainframe testing

Manche gehen sogar einen Schritt weiter und nehmen gar keine Produktivdaten für Testzwecke. In diesem Fall müssen Tester der Qualitätssicherung eigene Beispieldaten generieren. Diese Methode kann allerdings zeitaufwendig sein und somit viel Geld kosten. Laut Compuware wirken sich solche Praktiken auf die Qualität der ausgelagerten Applikations-Entwicklung aus.

„Sollen Applikationen sorgfältig getestet werden, sollten die Daten denen der Produktivsysteme so ähnlich wie möglich sein. Das gilt vor allen Dingen in der komplexen Welt der Mainframes. Andernfalls kann die getestete Applikation in der realen Welt eine schlechte Performance aufweisen.“, sagte Kris Manery, Senior Vice President von Copuware und Geschäftsführer der Mainframe-Abteilung.

„Ungeschützte Kundendaten in die Hände Dritter zu geben, könnte nicht nur zu Missbrauch und Datenklau führen, sondern bringt Firmen möglicherweise auch in Konflikt mit dem Datenschutzgesetz. Beide Fälle könnten sowohl die Einnahmen als auch den Ruf nachhaltig schädigen.“, mahnte Manery.

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