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AMD Opteron X1150 und X2150: Server-Chips mit geringer Leistungsaufnahme

Moritz Jaeger, Journalist

Server-Systeme in Data Centern haben einen enormen Stromverbrauch und verursachen hohe Kosten für Kühlung und Energie. Ziel der Chip-Hersteller ist es entsprechend, die Leistung zu erhöhen und zeitgleich die Leistungsaufnahme zu senken. AMDs jüngste Antwort auf die aktuellen Atom-Systeme von Intel sind zwei neue Opteron-Chipsätze: Der X1150 und der X2150 bieten jeweils vier Rechenkerne, der X2150 verfügt zudem über eine integrierte Grafik auf Basis des Radeon HD 8000. Die neuen Chipsätze tragen den Codenamen Kyoto, laut AMD sind sie besonders effizient was sowohl Rechenleistung wie Stromverbrauch angeht.

Der AMD Opteron X2150 benötigt unter Last maximal 11 Watt und stellt dem Nutzer ein komplettes System-On-A-Chip, diese integriert neben der CPU auch eine GPU sowie einen integrierten SATA-Bus für den Anschluss von Speichermedien. Der AMD Opteron X1150 bietet „nur“ die CPU, dafür benötigt dieser Chip maximal 9 Watt. Die neuen Chipsätze sollen beispielsweise Bestandteil der Moonshot-Server von HP werden.

Mit den neuen Opterons will AMD auch die Zeit bis 2014 überbrücken. Dann plant der Hersteller, seine ersten Systeme auf Basis der ARM-Architektur zu produzieren. Diese sollen die x86-Systeme nicht ersetzen, sondern eine Alternative bieten, so die Pläne in 2012.


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