Dell nennt Details zu seinem Angebot für konvergierte Infrastrukturen

Konvergierte Infrastrukturen in Rechenzentren können mit dem neuen Dell Active System Manager effizienter verwaltet werden. Plattformen von Drittanbietern werden unterstützt.

IT-Anwender, die auf der Suche nach einer effizienteren konvergierten Infrastruktur waren, könnten jetzt fündig geworden sein: Dell hat Details zu künftigen Versionen seines Active System Manager veröffentlicht, die unter anderem bereits vorhandene Plattformen von Drittanbietern unterstützen sollen. Damit dürfte eine vor kurzem erfolgte Akquisition bereits Früchte tragen.

Active Infrastructure von Dell soll Unternehmen die Möglichkeit geben, Workloads innerhalb von Stunden statt Monaten nach dem Entpacken eines Active System 800 bereitzustellen. Dies erfolgt mit Hilfe der Anwendung Active System Manager. Nach Angaben von Dell sind in dieses Angebot Verbesserungen eingeflossen, die durch die Übernahme von Gale Technologies im vergangenen Monat möglich wurden. Das hohe Tempo der Bereitstellung sowohl der physischen Infrastruktur als auch der virtuellen Cluster solle dafür sorgen, dass sich die Investition schneller auszahlt.

„Aus der Sicht von Dell liegt eine der größten Herausforderungen in der Frage, wie man alles zusammenbringt – nicht nur die Hardware, auch nicht nur die Software-Kombination“, sagt Rick Villars, Vice President für Rechentrum und Cloud-Analysen bei IDC: Letztlich gehe es darum, auch bei Themen wie Lieferung, Schulung und Implementation Reibungsverluste zu vermeiden.

Ein Weg dorthin ist die Übernahme von Anbietern wie Gale, die schnelle Deployments mit wenig Personal erleichtern und so die Attraktivität von Active Infrastructure erhöhen. Doch wenn sich ein Unternehmen für den Umstieg auf eine konvergente Infrastruktur entschieden hat, sind damit noch nicht alle geschäftlichen Herausforderungen gemeistert. In diesem Bereich wächst der Bedarf immer weiter, so dass es weitere Akquisitionen von Dell geben könnte.

Dazu Villars: „Die meisten Unternehmen werden nicht nur ein solches System kaufen, sondern zwei oder vier, und sie dann in unterschiedlichen Rechenzentren einsetzen. Wir haben jetzt zwar weniger Bausteine, aber dafür sind sie größer. Es gibt also eine Menge Funktionen bei Daten-Management und Hochverfügbarkeit, die wohl noch ergänzt werden müssten.“

Auch weit verbreitete integrierte Angebote von Hewlett-Packard oder Cisco Systems entwickeln sich weiter, was es für Dell schwierig macht, ihnen Marktanteile abzunehmen. So hat Cisco vor kurzem Cloupia übernommen, einen Hersteller von Software zur Infrastruktur-Automation mit einem ähnlichen Angebot wie Gale. Eine weitere Herausforderung für Dell besteht darin, sich bei Unternehmen zu etablieren, die bereits erheblich in ihre aktuelle Infrastruktur investiert haben.

Außer über seine Zukunftspläne informierte Dell über einige für Active System 800 zertifizierte Workloads. Ausgerichtet sind sie auf Unternehmen, die rasch virtuelle Desktops, Unified Communication und Anwendungen in einer Kollaborationsumgebung zum Laufen bringen wollen. Die neuen Referenz-Architekturen beziehen sich auf:

- DVS Enterprise Active System 800 mit Citrix XenDesktop

- DVS Enterprise Active System 800 with VMware View

- Microsoft Exchange 2010

- Microsoft SharePoint 2010

-  Microsoft Lync 2010

Active Infrastructure wurde erstmals im Oktober vorgestellt und ist der Nachfolger von vStart, Dells früherem Angebot für konvergente Infrastrukturen. Unter anderem soll darin die „Fluid Cache“- Technologie des Unternehmens zum Einsatz kommen. Für Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen wird sie durch das Storage-Array Compellent ergänzt.

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