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Windows 10 und die Vorteile der Applikations- und Desktop-Virtualisierung

Windows 10 birgt für Unternehmen so manche neue Herausforderung. Die meisten davon lassen sich per App- und Desktop-Virtualisierung lösen.

Dieser Artikel behandelt

Desktop-Management

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Mit zunehmendem BYOD-Trend (Bring Your Own Device) und der wachsenden Zahl an Enterprise-Mobility-Lösungen sehen sich IT-Abteilungen immer stärker damit konfrontiert, private Endgeräte in die Unternehmensumgebung zu integrieren. Dabei muss sichergestellt werden, dass der Zugriff auf Apps und Daten von jedem Ort aus gewährleistet ist, ohne dabei Mitarbeiter, ihre Flexibilität oder die Datensicherheit einzuschränken.

Die neueste Windows-Version bringt auch ein neues Level an Komplexität für IT-Abteilungen: Windows 10 bietet viele verbesserte Features, gleichzeitig liegt allerdings eine kontrollierte Migration nicht mehr in den Händen der IT-Abteilungen. Diese Herausforderung müssen IT-Abteilungen angehen. Die Applikations- und Desktop-Virtualisierung bietet eine verlässliche Lösung für eine reibungslose Umstellung, ohne den Geschäftsverlauf zu beinträchtigen.

Herausforderungen für Unternehmen

Das neue Betriebssystem Windows 10 soll innerhalb der nächsten zwei Jahre schätzungsweise auf einer Milliarde Geräte laufen. Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen beim Upgrade sowie Lösungsansätze auf Basis der App- und Desktop-Virtualisierung.

User Experience: Mit der Einführung von Windows 10 kommen zwei gravierende Veränderungen: kostenlose und von Mitarbeitern jederzeit durchführbare Upgrades sowie fortlaufende Releases, so dass künftige Aktualisierungen auch „on the go“ stattfinden. Das Update von privaten Endgeräten ist recht einfach. Ungleich schwieriger ist es, sicherzustellen, dass Mitarbeiter von ihrem Windows-10-Gerät aus Zugang zu Corporate Apps und Daten haben oder zu überprüfen, dass die Unternehmensanwendungen mit Windows 10 kompatibel sind.

Die Lösung: Durch die Verwendung einer gehosteten Umgebung können Mitarbeiter eigenständig Updates für das Betriebssystem durchführen, während gleichzeitig ein reibungsloser Geschäftsablauf durch die von der IT unterstützten Desktops und Apps gewährleistet wird. So profitieren Anwender von der optimalen Leistung ihres lokalen Arbeitsplatzes und haben gleichzeitig die Möglichkeit, mit dem Gerät ihrer Wahl mobil zu sein.

Flexibilität: Unternehmen, die auf eine erhöhte Flexibilität durch BYOD und Mobility-Programme setzen, verzeichnen einen Produktivitätsanstieg bei Mitarbeitern. Allerdings kann eben jene Flexibilität zu Herausforderungen führen, wenn Mitarbeiter das Betriebssystem selbstständig aktualisieren und existierende Corporate Apps nicht kompatibel sind.

Die Lösung: Durch das Hosten von Apps und Desktops in virtuellen Umgebungen und durch die Nutzung eines Kompatibilitätstools lassen sich unternehmensweite Betriebssystemmigrationen und Updates leichter durchführen. IT-Abteilungen können dabei auf Windows-10-Geräten einen sofortigen Zugang zu wichtigen Business-Anwendungen gewähren.

Die Produktivität von Mitarbeitern bleibt dabei – unabhängig von Gerät oder Betriebssystem – gewährleistet. Sollte die IT-Abteilung auf den neuesten Stand des Betriebssystems wechseln wollen, können Unternehmensanwendungen vor dem Transfer erst einmal getestet werden, um die Kompatibilität zu gewährleisten.

Sicherheit: Die Gewährleistung des Datenschutzes hat nach wie vor höchste Priorität für die IT. Anwender wollen in der Lage sein, von überall aus zu arbeiten und zu jeder Zeit auf die benötigten Daten zuzugreifen. Durch die Nutzung von anderen oder nicht unterstützten Betriebssystemen und unzähligen Endgeräten kann aber eine Sicherheitslücke entstehen. Dies gilt vor allem dann, wenn Arbeitnehmer einen unsicheren Weg wählen, um an die benötigten Daten zu kommen.

„Mit dem Release von Windows 10 müssen IT-Abteilungen für anwendergesteuerte OS-Migrationen gewappnet sein.“

Stefan Volmari, Citrix

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Die Lösung: Durch die Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung können Mitarbeiter von eigenen oder zur Verfügung gestellten Geräten von überall aus arbeiten und die vom Unternehmen unterstützten Apps und Desktops nutzen. Vertrauliche Informationen wie IP- oder User-Informationen verbleiben dabei sicher im Rechenzentrum.

Mit dem Release von Windows 10 müssen IT-Abteilungen für anwendergesteuerte OS-Migrationen gewappnet sein. Unternehmen, die sich bei ihrer Desktop-Strategie für die App- und Desktop-Virtualisierung entscheiden, profitieren davon nicht nur bei der Implementierung des neuen Betriebssystems, sondern auch im Hinblick auf User Experience, Flexibilität und Sicherheit.

Über den Autor:
Stefan Volmari ist Director Systems Engineering in Zentral- und Osteuropa bei Citrix.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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