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Jörg Petzhold, Manager Marketing und Strategy bei SAS Deutschland, schlägt in dieselbe Kerbe: „Die Wirtschaftskrise hat bewiesen, dass der Ansatz der nachhaltigen, also der integrierten Unternehmenssteuerung, der richtigere ist und weniger der der finanzgesteuerten. Wenn ich beispielsweise nicht weiß, welchen Einfluss Abteilung A auf Abteilung B hat, weiß ich auch nicht, wie profitabel das Unternehmen als ganzes wirklich ist. Das bedeutet, dass man die Zusammenhänge zwischen Kunde, Risiko und Finanzen bewerten muss und nicht jeden Aspekt monolitisch“.
Die anhaltenden Marktkonsolidierungen im IT-Markt zeigen deutlich: Firmen haben in den vergangenen Jahren viel in Dokumentation und Automatisierung von Geschäftsabläufen mit Hilfe der IT investiert, aber nicht in deren analytische Auswertung. Damit wurde es versäumt, Zusammenhänge abteilungsübergreifend erkennen zu können. Genau das ist aber die Basis, um strategisch steuern und optimieren zu können. Eben um die Katastrophe in einen produktiven Zustand zu verwandeln, um es mit Max Frisch zu sagen. Kein Wunder also, dass die Wirtschaftskrise dem Business-Intelligence-Markt kaum geschadet hat. Laut dem Business Application Research Center (BARC) aus Würzburg ist der Markt von 2007 auf 2008 in Deutschland um 6,2 Prozent gewachsen. Damit hat sich das 2007er-Wachstum (13,7 Prozent) zwar mehr als halbiert, aber vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in dieser Zeit IT-Projekte oft verschoben wurden, sind die Zahlen sehr beachtlich.
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