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Im Allgemeinen sollte eine Migration auf einen virtuellen Server nicht länger dauern als auf einen anderen physikalischen Server. Eine ASP.NET Anwendung sollte in einigen Minuten portiert sein. Solange Sie die Netzwerk-Optionen richtig konfiguriert haben, gibt es keine besonderen Probleme um die Seite zu migrieren.
Beabsichtigen Sie, eine neue virtuelle Maschine aufzusetzen, benötigen Sie zusätzlich Zeit um das Betriebssystem und sowie Updates zu installieren. Auch hier sollte es genauso lange dauern wie die Vorbereitung einer neuen physikalischen Maschine. Zuletzt könnten Sie auch den aktuellen Produktionsserver in einen virtuellen Server umwandeln. Es gibt mehrere Hersteller, die Tools anbieten, die dabei helfen. Suchen Sie einfach nach „Physical to Virtual (P2V) conversion utilities“ im Internet. In diesem Fall könnte der Prozess eine Angelegenheit von Stunden ohne viel Handarbeit sein. Ohne Rücksicht auf die Methode, die Sie wählen, achten Sie darauf, dass Sie die Seite gründlich überprüfen, um sich zu vergewissern, dass alles richtig funktioniert.
Welche Faktoren können zu einer instabilen Virtualisierungsumgebung führen? Zum Beispiel habe ich gehört, dass Konfigurationsfehler eine Ursache dafür sein kann?
Instabilität kann mehrere Ursachen haben. Deshalb erläutere ich einige erprobte Methoden, die dabei helfen, allgemeine Probleme in Virtualisierungsumgebungen zu vermeiden. Als erstes sollten Sie sich nicht von der Einfachheit blenden lassen mit der sich eine VM erstellen lässt. Für Produktivumgebungen gelten die gleichen Regeln wie für physikalische Server: aktualisieren Sie VMs mit den letzten Sicherheits-Patches und achten Sie darauf, Antimalware-Software zu installieren. Führen Sie regelmäßig Sicherungen durch und managen Sie die VMs wie physikalische Systeme. Zweitens ist es leider üblich, dass Benutzer und Systemadministratoren damit beginnen, VMs ohne Planung einzusetzen. Dabei ist es zu empfehlen, dass nur IT-Abteilungen Virtualisierung einführen sollten. Ich empfehle, dass Unternehmen Standards sowohl für ihre virtuellen Maschinen als auch für die Implementierung definieren, sodass VMs einen bestimmten Qualitätslevel einhalten. Diese Basis-VMs dienen auch als Schablonen für neue und sollten den Vereinbarungen des Unternehmens entsprechen.
Vom technischen Standpunkt aus, tragen Routinen wie das Defragmentieren der
Kann ich virtuelle Maschinen und virtuelle Festplatten auf einem Network Share speichern?
Ja. Unter einem Network Share versteht man normalerweise einen zentralen Ort innerhalb des Netzwerks, auf dem Anwender Daten speichern. Dazu wird ein Verzeichnis angelegt, dass allen Anwendern zugänglich ist, in Windows beispielsweise über „File and Printer Sharing for Microsoft Network“.
Ein gemeinsamer Speicherort ist auch für VMs möglich. Falls Sie viele verschiedene virtuelle Maschinen betreiben, können Sie Schwierigkeiten bekommen, alle virtuellen Festplattendateien zu verwalten, die Sie für die Installationen des
Dies zu konfigurieren ist ziemlich einfach: Fügen Sie einfach den Universal-Naming-Convention-(UNC-)Pfad, den Sie benötigen, in die Konfiguration des virtuellen Servers ein. Das Service-Konto, unter dem der virtuelle Server-Service läuft, muss die notwendigen Berechtigungen haben.
Welche
Es gibt zwei Hauptansätze um virtuelle Maschinen zu sichern. Sie können VMs wie physikalische
Wollen Sie VMs von außerhalb eines Gast OS sichern? Lösungen wie Snapshot oder Open-File-Agenten bieten sich zwar vordergründig dafür an, doch kann es dadurch zu fehlerhaften Sicherungen kommen. Die schnellste Art, das Backup einer VM zu erstellen ist es, zuerst die VM in einen Ruhezustand zu versetzen, alle Dateien der VM zu kopieren und dann die VM wieder auszuführen. Der ganze Prozess kann einige Sekunden dauern und wird im Allgemeinen auf die Geschwindigkeit der Dateikopierfunktion beschränkt. Weiterhin können Sie COM
Was ist der Unterschied zwischen einer fixen und dynamisch erweiterbaren virtuellen Festplatte?
Sowohl fixe als auch dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatten haben eine festgelegt Maximalgröße, die bestimmt, wie groß die Platte dem Gast-OS erscheint. Bei einer fixen Festplattengröße wird die Maximalgröße der Platte auf dem Host-
Dynamisch erweiterbare virtuelle Festplatten (VHDs) haben den Vorteil, dass sie den Festplattenspeicherplatz auf dem Host effizienter ausnützen. Warum sollte man eine Festplatte mit fester Größe verwenden? Der Hauptgrund ist die Leistung. Da es keinen Systemaufwand bei der physikalischen VHD-Datei gibt, kann der Plattenzugriff signifikant schneller sein und die Festplattenfragmentierung ist oft geringer. Außerdem müssen Sie sich nicht darum sorgen, dass ihnen der physikalische Festplattenspeicherplatz auf dem Host ausgeht (was einen Crash des Gast-OS verursachen kann). Wenn diese Vorteile nicht allzu wichtig sind, dann verwenden Sie die dynamischen virtuellen Festplatten. Und, seien Sie versichert: Sie können immer zwischen diesen zwei Arten von VHDs umschalten.
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