![]() | |
|
So will ein deutscher Autobauer seiner Aussage nach beispielsweise seine Kapazität in bisher nicht dagewesenem Maße ausbauen und dies lasse sich nur erreichen, wenn die IT-Infrastruktur nicht nur intern skalierbar sei, sondern auch integrierbar sei mit den Lieferantensystemen. Jetter betont die Wichtigkeit der Qualität der zur Verfügung stehenden Daten, die es Unternehmen erlauben, flexibel und schnell auf geänderte Geschäftsprozesse reagieren zu können.
Auch IBM selbst strukturiert jetzt seinen Vertrieb um, um geänderten Anforderungen gerecht zu werden. Die deutsche Geschäftsstelle von IBM übernimmt im Konzern die Pilotrolle dabei. Ein kundenorientiertes Vertriebsmodell soll Lösungsexpertise mit regionaler Kundennähe bündeln. „Es mag ein Widerspruch sein in einer globalen Welt, aber Kunden, und vor allem in Deutschland schätzen die Nähe eines Anbieters“, sagt Jetter. Im Rahmen des neuen Vertriebsmodells will IBM integrierte Angebote von der Beratung über die Lösungsentwicklung bis hin zur Implementierung anbieten. Durch stärkere Verzahnung mit Geschäftspartnern beabsichtigt IBM sein Portfolio für mittelständische Kunden zu optimieren.
Grüne IT ist nur ein Bestandteil eines umweltbewusst agierenden Unternehmens. Doch sie spielt eine wesentliche Rolle. Jetter spricht von primären uns sekundären Nutzen. Während energieoptimierte Komponenten eine wichtige Rolle spielen, um den Stromverbrauch im Rechenzentrum senken, führt beispielsweise eine computergestützte optimierte Steuerung bei Logistikprozessen ebenso zu Einsparung bei Kraftstoffverbrauch. IBM wird auf der CeBIT nicht nur energieeffiziente Lösungen für das Rechenzentrum präsentieren, sondern auch Forschungsergebnisse auf dem Energiesektor.
Das Rechenzentrum kann durch optimierte Warm-Kaltlufttrennung deutlich Energie sparen. Im Rahmen des Modells für ein emissionsfreies Rechenzentrum präsentiert IBM ein neuartiges Wasserkühlsystem auf Chipebene und demonstriert die Wiederverwendung der Energie durch optimierte Kühlkreisläufe.
IBM erweitert seine Kompetenzen auch auf das Stromnetz selbst. Durch Einsatz von Intelligenz in Stromnetzen lässt sich die Auslastung verbessern und Kunden können genauer ihren Verbrauch kalkulieren. Auf dem Stand wird der Energiebutler zu sehen sein. Dieses Utility zeigt Anwendern ihr Energieverbrauchsverhalten und ermöglicht dabei die günstigste Tarifwahl von Anbietern. „Wir sind noch in Verhandlungen mit Energieanbietern, um den Energieverbrauch der Messe als Showcase zeigen zu können“, sagt Ralf Thiemann, Senior Managing Consulting, GBS IBM. Dies soll möglich werden durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken im Stromnetz, die alle Erzeugungseinheiten und Messpunkte überwacht und gleichzeitig die Abnehmerseite analysiert.
IBM engagiert sich auch auf dem Gebiet der Fotovoltaik und nutzt dabei sein umfangreiches Know-How in Sachen Silikon. Zu sehen sein werden Forschungsergebnisse und ein Kollaborationsprojekt im Bereich Solartechnologie. Ob das Unternehmen in diesen Sektor einsteigen will, darüber allerdings war keine Auskunft zu erhalten.
Das Forschungszentrum Jülich und das Deutsche Klimarechenzentrum präsentieren darüber hinaus Simulationen zur Gesundheits-, Klima- und Energieforschung.
Unter dem Motto „Get IT startet“ präsentiert IBM darüber hinaus ihr Lösungsportfolio in den Bereichen „Information on Demand“, Security and Service Management sowie SOA. In der Halle 9 hat IBM einen eigenen Stand für den Public Sektor eingerichtet, der sich auf das Thema Sicherheit und Prozessoptimierung konzentriert.
IBM Deutschland GmbH
Firmenprofil
Kontakt
(nicht registrierter User)
Kommentar abschicken