Die Funktionen von Intrusion Detection sind unter anderem:
Überwachung und Analyse von Benutzer- und Systemaktivitäten
Analyse der Systemkonfiguration und Sicherheitslücken
Beurteilung der System- und Dateiintegrität
Die Fähigkeit, typische Angriffsmuster zu erkennen
Analyse abnormer Aktivitätsmuster
Verfolgung von Verstößen gegen Benutzerrichtlinien
ID-Systeme werden als Antwort auf die Zunahme der Angriffe auf größere Sites entwickelt, darunter die Sites vom Pentagon, dem Weißen Haus, der NATO und des US-Verteidigungsministeriums. Die Gewährleistung der Sicherheit wird immer schwieriger, weil die möglichen Angriffstaktiken immer raffinierter werden; gleichzeitig braucht der unerfahrene Angreifer immer weniger technisches Wissen, weil funktionierende Angriffsmethoden überall im Internet verfügbar sind.
In der Regel hält sich ein ID-System an einen Prozess mit zwei Schritten. Die ersten Prozeduren sind Host-basiert und gelten als passive Komponente; dazu zählen: Untersuchung der Systemkonfigurationsdateien, um nicht empfehlenswerte Einstellungen zu erkennen; Untersuchung der Passwortdateien, um nicht empfehlenswerte Passwörter zu erkennen sowie die Untersuchung der anderen Systembereiche, um Verstöße gegen Richtlinien zu erkennen. Die weiteren Prozeduren sind Netzwerk-basiert und gelten als aktive Komponente: Mechanismen werden eingerichtet, um bekannte Angriffsmethoden nachzubilden und die Reaktion des Systems auf die Angriffe wird protokolliert.







