Definition

Zero Client

Bei Zero Clients, die auch als Ultra Thin Clients bekannt sind, handelt es sich um ein serverbasiertes Computing-Modell, bei dem der Client des Endbenutzers keinen lokalen Speicher hat. Ein Zero-Client kann mit einem Thin Client verglichen werden, der über ein Betriebssystem verfügt und sich an die gerätespezifische Konfigurationseinstellungen im Flash-Speicher erinnert.

Ein typisches Zero-Client-Produkt ist eine kleine Box, die zum Anschluss einer Tastatur, Maus, Monitor und Ethernet-Verbindung zu einem Remote-Server dient. Auf den Server, der das Client-Betriebssystem (OS) und Software-Anwendungen hostet, kann drahtlos oder mit Kabel zugegriffen werden. Zero-Clients werden oft in einer VDI-Umgebung (Virtuelle Desktop-Infrastruktur) verwendet.

Die Vorteile von Zero Clients sind:

  • Der Stromverbrauch beträgt nur einen Bruchteil des Verbrauchs von Fat Clients.
  • Die Clients sind viel billiger als PCs oder selbst Thin Clients.
  • Die Anwendungen werden effizient über den Server zum Client übertragen.
  • Keine Software auf dem Client bedeutet, dass es keine Anfälligkeit für Malware gibt.
  • Einfache Administration.

In einer VDI-Umgebung können Administratoren die Anzahl der physischen PCs oder Clients reduzieren und mehrere virtuelle PCs auf Serverklasse-Hardware laufen lassen. Anbieter von Zero-Client-Produkten sind zum Beispiel Digi International, Pano Logic, Teradici, Via Labs IGEL und Dell Wyse.

Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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