Definition

Windows 7

Windows 7 ist ein Betriebssystem von Microsoft, das im Oktober 2009 als Nachfolger von Windows Vista in den Handel kam. Während der Entwicklung war Windows 7 unter den Codenamen „Blackcomb“ und „Vienna“ bekannt.

Windows 7 basiert auf dem Kernel von Windows Vista. Für viele Endanwender sind die größten Unterschiede zwischen Windows Vista und Windows 7 der schnellere Startvorgang, die neue Benutzeroberfläche und der neu integrierte Browser Internet Explorer 8. Drei Varianten des Betriebssystems stehen zur Auswahl: Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate. Die Versionen Starter, OEM und Enterprise sind lediglich in einigen Märkten verfügbar. Patches und Updates für Windows 7 werden laut Microsoft noch bis 2020 bereitgestellt.

Business- und Enterprise-Funktionen in Windows 7

  • DirectAccess for Mobile Workers: Ermöglicht es dem IT-Administrator, neue Gruppenrichtlinieneinstellungen und Software-Updates immer dann zu verteilen, wenn ein Gerät eine Internetverbindung hergestellt hat, unabhängig davon, ob der Benutzer angemeldet ist oder nicht.
  • XP-Modus: Erlaubt älteren Anwendungen, die für Windows XP entwickelt wurden, eine virtualisierte Version des Windows-XP-Betriebssystems zu nutzen. Für den Endanwender sieht es so aus, als würde die Anwendung direkt auf dem Desktop von Windows 7 laufen.
  • BranchCache: WAN-Optimierung durch effizientere Nutzung von lokalen, schreibgeschützten Zwischenspeichern.
  • BitLocker To Go: Weitet die bestehende Festplatten-Verschlüsselung mit BitLocker und die Schlüsselverwaltungs-Techniken auch auf portable Speichergeräte aus.
  • VHD-Unterstützung: Erlaubt das Einbinden und Arbeiten mit virtuellen Festplatten (Virtual Hard Disk, VHD), so als wären es physische Festplatten.
  • Enterprise Search: Weitet die Suchmöglichkeiten auch auf externe Dokumenten-Quellen, SharePoint-Seiten und Web-Anwendungen aus.
  • AppLocker: Ermöglicht es Administratoren, Gruppenrichtlinien zu nutzen, um Regeln festzulegen, welche Anwendungen auf einem bestimmten Benutzer-Desktop ausgeführt werden dürfen.
  • Enhanced VDI: Ermöglicht Administratoren, das gleiche Master Image sowohl für traditionelle Desktop-Computer als auch für externe Clients innerhalb einer virtuellen Desktop-Umgebung (Virtual Desktop Infrastructure, VDI) zu nutzen.

Laut Microsoft benötigt Windows 7 einen Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz (32 oder 64 Bit), 1 GB RAM (32 Bit) beziehungsweise 2 GB RAM (64 Bit), 16 GB an verfügbarem Festplattenspeicher (32 Bit) beziehungsweise 20 GB an verfügbarem Festplattenspeicher (64 Bit) sowie eine DirectX-9-fähige Grafikkarte mit einem WDDM-1.0-Treiber oder höher.

Diese Definition wurde zuletzt im November 2014 aktualisiert

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