Definition

Schreibgeschützte Domänencontroller

Ab Windows Server 2008 gibt es schreibgeschützte Domänencontroller (read-only Domain Controller, RODC). Es handelt sich dabei um einen Domänencontroller, auf dem schreibgeschützte Partitionen der Active-Directory (AD) -Datenbank gehostet werden können, um die Sicherheit bei Authentifizierungsanfragen zu garantieren.

Schreibgeschützte Domänencontroller wurde in erster Linie für Zweigstellen entworfen, die die für einen beschreibbaren Domänencontroller erforderliche Sicherheit nicht bieten können. Damit der schreibgeschützte Domänencontroller reibungslos arbeitet, müssen vor der Installation einige Voraussetzungen erfüllt werden. Benötigt werden eine Active-Directory-Funktionsebene für Domänen und Gesamtstruktur in Windows Server 2003 und höher sowie ein beschreibbarer Domänencontroller, der über Windows Server 2008 oder eine neuere Version bereitgestellt wird.

Diese Definition wurde zuletzt im Januar 2015 aktualisiert

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