Definition

Remote Desktop Services (RDS)

Microsoft Remote Desktop Services (RDS) ist ein Überbegriff für eine Funktion von Microsoft Windows Server, die Benutzern den Fernzugriff auf grafische Desktops und Windows-Anwendungen ermöglicht.  Zu den RDS-Komponenten gehören:

  • Remote Desktop Connection Broker: Der Verbindungs-Makler verbindet Benutzer mit Remote-Desktops und den einzelnen Servern im Unternehmen. Wenn ein Benutzer die Verbindung zwischen einem Remote-Desktop und seinem Client verliert, kann der Connection-Broker den Benutzer wieder mit seiner ursprünglichen Sitzung verbinden. Die laufenden Programme der Sitzung bleiben bei der Trennung erhalten.
  • Remote Desktop Gateway: Diese Komponente ermöglicht die Anbindung an virtuelle Desktops und RemoteApp-Programme über das Internet.
  • Remote-Desktop-Lizenzierung: Diese Komponente verfolgt die Lizenznutzung für Ihre RDS-Bereitstellung.
  • Remote Desktop Session Host (RDSH): Hierbei handelt es sich um die neue Bezeichnung von Terminalservern. Dieser Server kann Server-Session-basierte Desktops oder RemoteApp-Programme hosten und die Anwender anbinden, genauso wie Terminalserver in Vorgängerversionen.
  • Remote Desktop Virtualization Host (RDVH): Dies ist die Komponente, die virtuelle Desktops hostet. Die Rolle wird entsprechend in VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure) verwendet.
  • Remote Desktop Web Access (RDWA): Diese Komponente können Benutzer auf Remote-Desktops oder RemoteApp-Programme entweder über einen Web-Browser oder im Startmenü verwenden. Über diesen Dienst lassen sich veröffentlichte Anwendungen auch direkt in das Startmenü von Windows 7 oder der Startseite von Windows 8 integrieren.

RDS-Anwendungen und -Desktops können von einer Vielzahl von Client-Geräten, Betriebssystemen und Formfaktoren, sowie von HTML5-fähigen Browsern und Java-Clients verwendet werden. Auch von Tablets sind die Dienste und installierten Anwendungen nutzbar. Benutzer arbeiten mit den RDS-Ressourcen über das Remote Desktop-Protokoll (RDP), das in Windows integriert ist. Drittanbieter können auch ihre eigenen Protokolle verwenden, zum Beispiel Citrix HDX und VMware PCoIP (PC over IP).

Die zahlreichen Möglichkeiten der Benutzererfahrung mit Remote Desktop Services können durch Netzwerkbandbreite oder Remote-Display-Protokoll-Funktionen beschränkt werden. Allerdings gibt es viele Vorteile, darunter die zentralisierte Verwaltung von vielen Betriebssystem-Images, die Fähigkeit, kostengünstige Thin Clients zu verwenden, und erhöhte Sicherheit im Data Center.

Diese Definition wurde zuletzt im August 2014 aktualisiert

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