Definition

Mikro-Virtualisierung

Mikro-Virtualisierung ist eine Methode, die Anwendungen und Unterprozesse von der Hardware abstrahiert und in isolierten Umgebungen ausführt.

Mikro-Virtualisierung basiert auf einer proprietären, als Microvisor (Micro-Hypervisor) bezeichneten Software, die das im Bereich Desktop-Sicherheit tätige Start-up Bromium entwickelt hat. Das Verfahren wurde 2012 als Teil des Bromium-Produkts vSentry vorgestellt. Wenn ein Task gestartet wird, zum Beispiel indem eine Webseite besucht oder ein Dokument geöffnet wird, erzeugt der Microvisor eine Sandbox in Form einer virtuellen Maschine, die den Prozess isoliert und dessen Interaktion mit dem Betriebssystem und der Hardware einschränkt. Wenn der Prozess schädlichen Code enthält, kann die Mikro-Virtualisierungs-Software ihn mithilfe der hardwaregestützten Virtualisierungstechnik Intel VT beenden, ohne dabei andere laufende Tasks auf dem Rechner zu beeinträchtigen.

Mikro-Virtualisierung wird hauptsächlich verwendet, um IT-Geräte vor der Ausführung von schädlichem Code zu schützen. Diese Technik lässt sich aber genauso gut zum Schutz von Anwendungen und Daten einsetzen, die auf nicht vertrauenswürdigen Maschinen ausgeführt werden.

Artikel wurde zuletzt im April 2014 aktualisiert

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